2010 26. Okt

Seit Jahren wird der geneigte Konsument mit einer zunehmenden Zahl solcher Medienprodukte konfrontiert, die irgendwie mit “Kochen” zu tun haben. Das Strickmuster ist ähnlich komplex wie die einschlägigen Fernsehserien der späten 80er und frühen 90er Jahre, eine Art Baywatch der Ernährungsfetischisten mit künstlerischem Anspruch.

Aber von Anfang an: Ende der 90er Jahre begannen immer mehr Mitmenschen gehobener Bildungs- und Einkommensschichten, “Kochen” in auffälliger Häufung und in mannigfaltigen Varianten in ihren Lebensläufen als Hobby anzugeben. Schon damals war mir diese Häufung suspekt und erweckte den Eindruck, dass die Leute mangels echter Interessen irgendeine Füllung für diesen gefühlt wichtigen Teil des Lebenslaufes benötigten. Natürlich musste dieser gewissen Ansprüchen genügen:

Weiterlesen »

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email

Ähnliche Beiträge

2010 17. Okt

Um es kurz zu machen: Preissuchmaschinen benutze ich schon häufiger, daher frage ich mich jedes Mal, WELCHES der vielen Angebote ich nutzen soll. Also habe ich mich mal damit auseinander gesetzt, was eine gute Preissuchmaschine ausmacht, um die Anbieter vergleichen zu können. Das hier ist also eine kurze Beschreibung meines Testaufbaus und der Ergebnisse. (Ja, es wurde wesentlich umfangreicher, als es eigentlich gedacht war! :) )

Die Kriterien

Die relevanten Kriterien für eine (Preis-)Suchmaschine waren für mich:

Weiterlesen »

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email

Ähnliche Beiträge

2010 11. Okt

Eine Frage ins Blaue: warum stellen sich Unternehmen, deren Produkte oder Leistungen sich dafür extrem gut anbieten, so unglaublich dämlich an, damit auch Geld zu verdienen?

Statt einfach für “Leistung X” den “Preis Y” zu nehmen, denken sie sich alle möglichen superkomplizierten “social-marketing-data-mining-recommendation-realtime-twitter-facebook -blog-monetarization“-Strategien aus, die meistens eines gemeinsam haben: sie erzeugen keinen oder nur einen unzureichenden Cash Flow.

Jüngstes Beispiel: Xmarks. Eigentlich genial: die bieten einen Service an, mit dem man Bookmarks, Passwörter, History und offene Tabs zwischen verschiedenen Installationen aller (!) gängigen Browser synchron halten kann. Automatisch. Via Internet. Toll. USP würde der Marketing-Mensch sagen.

Weiterlesen »

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email
2010 06. Okt

oder: Preisunterschiede zwischen Online-Handel und Präsenzhandel und Preisbereitschaften von Konsumenten :D

Ich bin erklärtermaßen ein Freund des Präsenzhandels. Ich mag die Vielfalt der kleinen Spezialisten (Einzelhändler), deren Fachkompetenz und insbesondere in den Innenstädten auch das daraus resultierende “Stadtbild”. Vollsortimenter wie Karstadt und Kaufhof gehören für mich persönlich dazu. Karstadt ist eine Art Gravitationszentrum der Innenstädte und das Tolle ist, dass man für eine echt breite Palette an Produkten “schnell in die Stadt” gehen kann, wenn es dringend ist oder man sich konsumtechnisch einfach mal inspirieren lassen will :) Dass das Personal zuweilen pampig oder inkompetent ist, stört da meistens nicht weiter, auch wenn es trotzdem ärgerlich bleibt.

Die Situation im Präsenzhandel…

Weiterlesen »

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email
2010 01. Okt

Ich frage mich seit Jahren, insbesondere im Kontext von Rollenspielen, wann der erste auf die Idee kommt, “ingame” den Kauf bzw. Tausch von virtuellen Gegenständen zu ermöglichen.

Eigentlich hatte ich ja WOW im Verdacht oder Blizzard (mit Diablo bzw. dem Battle.net), denn sich ein superhammertolles Schwert oder eine Rüstung zu kaufen macht irgendwie extrem viel Sinn. Jetzt ist aber wohl ein Taktik-Shooter (“Killerspiel”) der Vorreiter. Witzig.

Bliebt nur abzuwarten, wie die Spieler reagieren, wenn die kapitalistische Realität in ihren bisher weitgehend egalitären Gamer-Gefilden Einzug hält. Ich bin gespannt.

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email
2010 23. Aug

Aus der Kategorie “supernervige Direktmarketing-Maßnahmen in die man arschig reingetrickt wird”: während der Initialisierung eines neuen Nokia-Handys, bei mir ein Nokia E52, soll man sich bei “MyNokia” anmelden. Dummer Weise fällt diese Registrierung selbst nicht wirklich als solche auf, erst recht nicht die Konsequenzen.

Die Konsequenz, das sind total hirnlose und vor allem kostenpflichtige Werbe-SMS von MyNokia. Und natürlich ist Abmelden nicht wirklich einfach. Wäre ja auch verbraucherfreundlich. Genau genommen nicht nur das: es ist sogar fast unmöglich, wenn man es ohne Google allein versuchen sollte.

Wie man sich trotzdem abmelden kann, hat Andy recherchiert.

F*** you, Nokia.

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email
2010 12. Aug

Vor einigen Tagen: ich gehe in den O2-Shop, um mich endlich mit mobilem Internet für mein Notebook auszustatten. Ein Prepaid-UMTS-Surfstick soll es sein. Letztendlich waren die Verkäuferin und ich 20 Minuten beschäftigt. Sie mit Ausfüllen und Eintippen, ich mit Zusammenfalten und Einstecken. Ohne Worte.

Share on TwitterSave on DeliciousShare via email
Seiten: Neuere 1 2 3 ...6 7 8 ...48 49 50 Ältere