2011 29. Sep
economy

Heute wurde im Bundestag die Aufstockung des “Europäischen Rettungsschirms” EFSF beschlossen.

Wie es die Politiker immer so machen, wird in der Kommunikation immer der Eindruck erweckt (und von den Medien unkritisch übernommen), dass dieser Rettungsschirm dazu diene, europäische Staaten zu retten, unsere Nachbarn nämlich, Menschen wie dich und mich. Das ist aber nicht so.

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2011 22. Sep
economy

Ich habe mich ja immer gefragt, was da bei HP eigentlich abgeht. Wir erinnern uns:

Im August 2010 tritt HP-CEO Mark Hurd zurück. Grund: er hatte wohl eine “externe Mitarbeiterin” lüstern angeguckt, was in den Staaten als “sexual harrassment” untragbar ist. Im Ernst, er unterhielt wohl eine sexuelle Beziehung zu ihr (Gotteslästerung! Werft den Purchen zu Poden!), der “Fail” daran war wohl nur, dass so etwas nach HP-Richtlinien nicht “erlaubt” war. Was für ein Fascho-Konzern. Ich dachte immer nur Apple wäre so… Jedenfalls hat Oracle seinerzeit schnell reagiert und Mark Hurd im September 2010 als President eingestellt.

Auf Hurd folgt bei HP Leo Apotheker, der vorher den deutschen SAP-Konzern erfolgreich niedergewirtschaftet hatte (Aktienkurs SAP wärend Apothekers Amtszeit). Seine erste Großtat bei HP war es im August 2011, zu verkünden, dass HP seine profitable und weltweit marktführende PC-Sparte abspalten wolle, um sich zukünftig voll auf Software und Daten zu spezialiseren.

Ich habe das mit der PC-Sparte bei HP unter strategischen Aspekten nie verstanden. Warum gibt man in einem extrem umkämpften Markt eine deutliche Marktführerschaft auf, um sich in einen extrem intensiven Wettbewerb zu stürzen, bei dem alle Wettbewerber weiter sind als man selbst?! Heute las ich dann -oh Wunder-, dass Apotheker wohl vor dem Rauswurf steht.

Und wenn ich mir die Entwicklung von HP vs. Oracle seit September 2010 mal ansehe, dann weiß ich auch sofort, warum das wohl die richtige Entscheidung ist :) Vielleicht sollte sich HP überlegen, ob es nicht besser wäre, Mr. Hurd zurückzuholen…

 

 

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2011 17. Apr
nespresso

Vor einem Jahr haben wir uns eine Nespresso-Kaffeemaschine gekauft. In erster Linie, weil es in einem DINK-Haushalt mit begrenztem Zeitbudget einfach mal extrem entspannt ist, mit einer Kapsel und einem Glas innerhalb 15 Sekunden einen recht leckeren Espresso zu zapfen. Ach ja, und der Milchaufschäumer ist weltklasse.

Was nicht ganz so weltklasse ist, ist das Direktmarketing von Nespresso. Die Kommunikation ist echt auf maximale Kontaktfrequenz ausgerichtet, bei einer inhaltlichen Gestaltung, die vermuten lässt, dass es sich bei den Kunden entweder mehrheitlich um fanatische Baristas oder um besessene Frührentner und Witwen aus den Villenvierteln der Welt handelt.

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2011 03. Mrz
generic

Irgendwie tut einem der Herr Brüderle ja leid. Die blöden Verbraucher kaufen den tollen Ökosprit nicht und die Mineralölkonzerne demonstrieren mal Stärke, indem einfach kolportiert wird, dass man die E10-Einführung stoppt. Daher die politische Musterlösung: alle zur Laberparade ins Ministerium zum “Benzingipfel”. Verzweifelt fragen sich alle, warum zum Teufel die dummen Spritschlucker (das sind wir) nicht einfach den Schlauch in den Tank hängen und abdrücken.

Für mich persönlich gibt es “nur” drei Fragen, die mich in Summe davon abhalten, den Panda in den Tank zu füllen:

E-10-Verträglichkeit: kann mein Auto überhaupt E10?

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2010 17. Okt

Um es kurz zu machen: Preissuchmaschinen benutze ich schon häufiger, daher frage ich mich jedes Mal, WELCHES der vielen Angebote ich nutzen soll. Also habe ich mich mal damit auseinander gesetzt, was eine gute Preissuchmaschine ausmacht, um die Anbieter vergleichen zu können. Das hier ist also eine kurze Beschreibung meines Testaufbaus und der Ergebnisse. (Ja, es wurde wesentlich umfangreicher, als es eigentlich gedacht war! :) )

Die Kriterien

Die relevanten Kriterien für eine (Preis-)Suchmaschine waren für mich:

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2010 11. Okt

Eine Frage ins Blaue: warum stellen sich Unternehmen, deren Produkte oder Leistungen sich dafür extrem gut anbieten, so unglaublich dämlich an, damit auch Geld zu verdienen?

Statt einfach für “Leistung X” den “Preis Y” zu nehmen, denken sie sich alle möglichen superkomplizierten “social-marketing-data-mining-recommendation-realtime-twitter-facebook -blog-monetarization“-Strategien aus, die meistens eines gemeinsam haben: sie erzeugen keinen oder nur einen unzureichenden Cash Flow.

Jüngstes Beispiel: Xmarks. Eigentlich genial: die bieten einen Service an, mit dem man Bookmarks, Passwörter, History und offene Tabs zwischen verschiedenen Installationen aller (!) gängigen Browser synchron halten kann. Automatisch. Via Internet. Toll. USP würde der Marketing-Mensch sagen.

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2010 01. Okt

Ich frage mich seit Jahren, insbesondere im Kontext von Rollenspielen, wann der erste auf die Idee kommt, “ingame” den Kauf bzw. Tausch von virtuellen Gegenständen zu ermöglichen.

Eigentlich hatte ich ja WOW im Verdacht oder Blizzard (mit Diablo bzw. dem Battle.net), denn sich ein superhammertolles Schwert oder eine Rüstung zu kaufen macht irgendwie extrem viel Sinn. Jetzt ist aber wohl ein Taktik-Shooter (“Killerspiel”) der Vorreiter. Witzig.

Bliebt nur abzuwarten, wie die Spieler reagieren, wenn die kapitalistische Realität in ihren bisher weitgehend egalitären Gamer-Gefilden Einzug hält. Ich bin gespannt.

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