2011 10. Aug
hardware

Aus der Serie “merkwürdige Antifeatures, die die Welt nicht braucht”.

Setup sieht bei mir so aus: ASUS P5B Deluxe Mainboard, da drin eine ASUS U3S6 PCIx4 Erweiterungskarte für USB 3.0 und da dran ein LogiLink USB 3.0-Hub. Anschlüsse natürlich jeweils mit USB 3.0-Kabeln (daran liegt es häufig auch, weil nicht jeder wirklich ein USB3-Kabel verwendet!).

Problem: An diesem Hub hatte ich heute eine externe 2,5″-HDD von Platinum, die aber nur mit USB 2.0-Geschwindigkeit (~34 MB/s) statt USB 3.0-Speed (~80 MB/s) lief.

Lösung: Meinen Prozessor hatte ich übertaktet und damit auch den PCI-Bus um -haltet euch fest- 1 MHz. Nein, ich habe mich nicht vertippt. Mein PCI-Bus lief mit 101 MHz statt 100 MHz. Nachdem ich im BIOS die PCI-Frequenz auf 100 MHZ gesetzt hatte, wurden nach dem Reboot sowohl die Karte als auch der Hub neu erkannt (als USB 3.0-Geräte) und dann lief auch die Platte mit 80 MB/s.

Es kann so einfach sein, aber mal echt jetzt, nichtmal 1 MHz Toleranz ist schon ziemlich 1990.

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2011 25. Feb

Als ich für mein Windows 7 (x64) Professional das SP1 über Windows Update installieren wollte, wurde das Update jedes Mal abgebrochen mit der Fehlermeldung

Error Code: 0×80073712 Windows Component Store Is Corrupt

Wenn man noch etwas tiefer gräbt, landet man in der Fehlerberichterstattung von Windows bei

ERROR_SXS_COMPONENT_STORE_CORRUPT

Auch wenn man das Service Pack 1 von der Microsoft-Seite herunterlädt und zu installieren versucht, bricht das Update mit derselben Fehlermeldung ab.

Wie man nachlesen kann leider ein tiefer gehendes Problem mit Windows: im Component Store werden Dateien und Informationen zu allen Betriebssystem-Dateien als eine Art Notfall-Backup hinterlegt. Wenn diese Dateien von den “live” installierten Dateien abweichen, dann kommt es zu ernsthaften Aussetzern wie z.B. unserer Problematik. Ausgehend von dieser wenig erfreulichen Sachlage gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten.

Lösungsmöglichkeiten

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2011 25. Feb

Aus der Microsoft-Bug-Kiste: wenn man auf ein Windows 7 (x64) das Service Pack 1 (SP1) installiert, funktionieren danach keine DirectX 9-Spiele mehr. Das Spiel stürzt nach einem kurzen Blackscreen mit einer Fehlermeldung ab (“Das Programm funktioniert nicht mehr. Problemlösung wird gesucht…”).

DirectX 10 und DirectX 11-Titel funktionieren einwandfrei, genauso wie der Rest des gesamten Systems einwandfrei läuft.

Lösung

Es liegt den Programmen RivaTuner und allen darauf basierenden Tools (z.B. EVGA Precision, MSI Afterburner). Der Wrapper des RivaTuner verursacht dieses Problem.Wenn man die Programme beendet, funktionieren sofort alle Spiele wieder wie gewohnt.

Nach einer Neuinstallation bzw. Update der RivaTuner-Derivate funktioniert dann ebenfalls wieder alles.

Links

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2009 03. Mai

Windows Vista ist ja bekanntlich nicht gut angekommen am Markt. Die Firmen kündigten an, es “überspringen” zu wollen, die Verbraucher kauften es nur verhalten und in den Markt gedrückt wurde es dann via OEM, also im Bundle mit einem “Komplettrechner” aus dem Saturn etc. pp.

Dann wurde Windows 7 angekündigt, von dem gestern ein öffentlich verfügbarer Release Candidate vorgestellt wurde, also eine Vorab-Version, die noch Fehler enthalten kann, aber schon funktionsfähig ist und die meisten Features der Finalversion mitbringt.

Jetzt könnte man sich wundern, warum es so schnell ging mit Windows 7, sonst hatte Microsoft eigentlich eher Verspätung (siehe Windows Vista).

Und jetzt wollen Sie in knapp drei Jahren ein neues System gebaut haben? Man muss ja dazu sagen, dass 95, 98 und ME letztlich der gleiche alte Wein in neuen Schläuchen war und so ist es jetzt auch wieder. Es ist ja so: aufgrund des geringen Markterfolgs von Vista hat Microsoft seinerzeit ein Experiment gestartet, bei dem den Probanden eine lediglich optisch modifizierte Version von Windows Vista unter neuem Namen präsentiert wurde. (vgl. Windows Mojave) Die Nutzer fanden das modifizierte Windows durchweg besser als Vista.

Mein Tipp: Windows 7 wird das neue Windows ME. ME kam damals auch kurz vor Windows XP (nur 1 Jahr) und war im Vergleich zu Windows 95 auch keine echte Neuentwicklung. Die echten Neuerungen in Windows 7 sehe ich an dieser Stelle auch noch nicht, alles was bisher präsentiert wurde, sind lediglich Weiterentwicklungen, das Meiste davon im Bereich der Benutzeroberfläche. Interessant dabei: die wirklichen technischen Neuerungen, z.B. das seinerzeit als WinFS entwickelte, neue Dateisystem, sollten eigentlich schon in Windows Vista enthalten sein und sind jetzt nichtmal in Windows 7 enthalten? Das schreit doch geradezu nach einem weiteren Windows kurz nach Windows 7, so im Zweijahresbereich.

Ich schätze mal, das Microsoft nochmal Kasse mit altem Stoff machen will, bevor etwas wirklich Neues auf den Markt kommt. Die User werden es schon kaufen :D

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2008 18. Jun

English translation at the bottom
Seit Monaten quälte mich diese Fehlermeldung in Verbindung mit einem jeweils totalen Systemabsturz.

Das System
Vista Home Premium x64; Asus P5B Deluxe (Intel 965P / ICH8R); C2D 8400; 4 GB RAM; 8800GTS 640; 500W PSU; 2x Samsung HDD SATA (an ICH8R 0+1); 2x Samsung DVD-RAM / ROM (an ICH8R 4+5)

Das Problem
Ich habe den Rechner hochgefahren und nach 3 bis 5 Minuten fror die Maschine ohne erkennbaren Grund ein. Der Mauszeiger war noch beweglich, aber alle Versuche, Programme zu starten oder zu beenden bzw. den Rechner neu zu starten, schlugen fehl. Offene Anwendungen wurden -wie unter Vista üblich- einfach transparent weiß mit dem Hinweis “Keine Rückmeldung” in der Titelzeile. Wenn man es mit Ctrl+Alt+Del versuchte, dann quittierte der Rechner diesen Versuch zunächst mit einem schwarzen Bildschirm für 1-3 Minuten und danach der Fehlermeldung

Failure – Security Options: Login process has failed to create the security options dialog.

bzw.

Fehler – Sicherheitsoptionen: Fehler beim Erstellen des Sicherheitsoptionen-Dialogfelds.

Auffällig war, dass zusammen mit dem Freeze die HDD-Aktivitäts-LED dauerhaft leuchtete, ohne Flackern, ohne Unterbrechung. Alles, was in dieser Situation half, war ein Hardware-Reset.

Die Lösung
Die Lösung war recht kompliziert, immerhin hat es zwei, drei Monate gedauert. Das Problem bestand darin, dass die Ereignisanzeige von Windows den Fehler nicht anzeigt, weil die Daten nicht gespeichert werden können, wenn man einen Hardware-Reset durchführt. Deswegen vermuten viele Leute mit demselben Problem auch Software hinter diesem Phänomen, meisten Antiviren-Software und den Bordeigenen Windows-Defender. Ein sehr aufschlussreicher Thread dazu findet sich hier.

Nach Analyse der Memory Dumps zeigt sich aber, dass es ein Fehler des Treibers “iastor.sys” ist, der den Fehler verursacht. Der iastor.sys-Treiber ist der SATA/AHCI-Treiber von Intel, der sich zusammen mit dem Intel Chipset Installation Utility und dem Intel Matrix Storage Manager installiert.

Wenn man nun alle optischen Laufwerke vom ICH8R trennt, dann tritt das Problem nicht mehr auf. Um die Laufwerke weiterhin benutzen zu können, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Ausprobieren, welches der beiden optischen Laufwerke den Fehler verursacht und den Übeltäter nicht mehr benutzen oder
  2. keine HDD am Port 0 betreiben. Stattdessen die HDDs an die Ports 1+2 oder 4+5 hängen.
  3. Alternativ kann man bei einigen Boards auch den zusätzlichen RAID-Chip verwenden, um die HDDs oder die optischen Laufwerke daran zu betreiben, auf dem P5B Deluxe zum Beispiel ist ein Chip von JMicron auf dem Board. Allerdings verursacht dieser wiederum häufig Probleme mit dem SoundBlaster X-Fi, so dass ich auf die ersten beiden Lösungen zurückgreifen würde.

Welche der beiden Lösungen euch hilft, müsst ihr ausprobieren, viel Erfolg dabei.

English Version

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