2007 15. Dez
In der neuen Serie “Warum ist das so?” der erste Sachverhalt: warum sind in Bayern (und sicherlich auch in den anderen Bundesländern) angehende Germanisten der deutschen Sprache offensichtlich kaum mächtig?
Meine Antwort: weil neben den 1,5%, die das Fach aus tatsächlichem Interesse mit entsprechend einhergehender Grundkompetenz die übrigen 98,5% aufgrund von “keine Ahnung, was ich sonst machen soll, was nicht so anstrengend ist und Beamter werden ist doch auch ganz cool” im Hörsaal sitzen.
2007 14. Sep
Die Hoffnungen eines ZEIT-Autors:
“Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, können sie bessere Studienbedingungen anbieten, dann steigt die Qualität der Abschlüsse, Studieren wird wieder attraktiv.”
Quelle: ZEIT
Leider etwas daneben. Korrekt müsste es heißen:
Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, dann müssten sie Studienbedingungen schaffen, die den platitüdischen pragmatischen Anforderungen der Wirtschaft noch mehr als bisher genügen, damit diese Wirtschaft den Berufseinsteigern höhere Gehälter zahlt und ein Studium wieder attraktiver wird.
Die “Qualität” der Abschlüsse ist auch im Moment schwer in Ordnung, aber Hand aufs Herz: welchen Studienanfänger interessiert das unabhängig von dem daraus resultierenden Nutzen?
(Nicht das wir uns falsch verstehen: ich persönlich finde, dass das Studium viel mehr als Wissen, Methodenkompetenz und Gehalt abwirft, aber ich rede hier auch nicht von mir.)
2004 02. Mai
Vielleicht sollte man sich diesen Artikel bei SPIEGEL Online einmal durchlesen. Ggf. kann man später nach dem Berufseinstieg das Studium steuerlich voll absetzen. Also Augen offen halten… Ergänzung: Artikel der Wirtschaftswoche Online
Im Moment sieht es so aus: aktuell Berufstätige können ein Studium oder eine Promotion nach dem vorliegenden Urteil von der Steuer absetzen. Für Studierende, die aktuell dem Studium nachgehen und dessen Kosten ex post absetzen möchten, müsste durch einen Präzedenzfall ein Urteil erst noch gesprochen werden.