2011 06. Mrz
wp_plugins

Grundsätzlich gibt es bei WordPress zwei Möglichkeiten, Kommentare zu managen:

“Ganz normal”: es werden die WordPress-eigenen Funktionen genutzt und Kommentare in die eigene WordPress-Datenbank geschrieben.

“Externe Kommentardienste”: es werden externe Dienste wie z.B. DISQUS genutzt. Das hat den Vorteil, dass man eigene Ressourcen spart, weil das gesamte Kommentar-Template und alle Funktionen über den Dienstanbieter laufen. Nachteil: man ist abhängig von dem externen Dienst (mögliche Ausfälle) und der Dienst hat eigene Datenschutzbestimmungen, die man möglicher Weise im eigenen Impressum in der Datenschutzerklärung mit aufnehmen muss. Vorteil: Man ist wesentlich flexibler, weil User sich über viele Methoden authentifizieren können (OpenID, Twitter, Facebook, Disqus oder als Gast). Ebenfalls ein nettes Schmankerln: Disqus hält die eingegebenen Kommentare jederzeit mit der eigenen WordPress-Datenbank synchron, so dass man jederzeit wieder auf “Normalbetrieb” umstellen kann.

Offizielle Quellen für WordPress-Plugins

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Ähnliche Beiträge

2011 25. Feb

Als ich für mein Windows 7 (x64) Professional das SP1 über Windows Update installieren wollte, wurde das Update jedes Mal abgebrochen mit der Fehlermeldung

Error Code: 0×80073712 Windows Component Store Is Corrupt

Wenn man noch etwas tiefer gräbt, landet man in der Fehlerberichterstattung von Windows bei

ERROR_SXS_COMPONENT_STORE_CORRUPT

Auch wenn man das Service Pack 1 von der Microsoft-Seite herunterlädt und zu installieren versucht, bricht das Update mit derselben Fehlermeldung ab.

Wie man nachlesen kann leider ein tiefer gehendes Problem mit Windows: im Component Store werden Dateien und Informationen zu allen Betriebssystem-Dateien als eine Art Notfall-Backup hinterlegt. Wenn diese Dateien von den “live” installierten Dateien abweichen, dann kommt es zu ernsthaften Aussetzern wie z.B. unserer Problematik. Ausgehend von dieser wenig erfreulichen Sachlage gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten.

Lösungsmöglichkeiten

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2011 25. Feb

Aus der Microsoft-Bug-Kiste: wenn man auf ein Windows 7 (x64) das Service Pack 1 (SP1) installiert, funktionieren danach keine DirectX 9-Spiele mehr. Das Spiel stürzt nach einem kurzen Blackscreen mit einer Fehlermeldung ab (“Das Programm funktioniert nicht mehr. Problemlösung wird gesucht…”).

DirectX 10 und DirectX 11-Titel funktionieren einwandfrei, genauso wie der Rest des gesamten Systems einwandfrei läuft.

Lösung

Es liegt den Programmen RivaTuner und allen darauf basierenden Tools (z.B. EVGA Precision, MSI Afterburner). Der Wrapper des RivaTuner verursacht dieses Problem.Wenn man die Programme beendet, funktionieren sofort alle Spiele wieder wie gewohnt.

Nach einer Neuinstallation bzw. Update der RivaTuner-Derivate funktioniert dann ebenfalls wieder alles.

Links

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2011 26. Jan

Als Hobbyfotograf stehe ich gerade vor der schwierigen Entscheidung, wie ich in Zukunft das “Entwickeln” meiner RAW-Bilder durchführen soll, sprich: mit welcher Software. Vom Workflow und der Bildverwaltung her scheint Adobe Photoshop Lightroom 3 das Maß der Dinge zu sein, von den optischen Korrekturen her eher DxO Optics Pro.

Daher habe ich mich gefragt, ob es irgendwo Vergleiche der beiden Lösungen gibt und ja, die gibt es, aber nur einer ist richtig gut. Der richtig Gute ist der hier: RAW Deathmatch: Lightroom vs. Capture-One vs. Bibble vs. DxO Optics Pro. Das Tolle an dem Artikel ist, dass der Autor für viele Korrekturen jeweils Beispielbilder der Ergebnisse der unterschiedlichen Programme anbietet, so dass man sich selbst ein Bild machen kann. Die anderen Beiträge (meist Foren-Threads) lassen sich einfach bei Google finden.

Lightroom vs. DxO: Kurzfassung

  • Lightroom 3 ist vom Workflow und bei der Bildverwaltung ganz weit vorne und ist wohl der beste “Allrounder”.
  • DxO Optics Pro bietet insbesondere bei der optischen Korrektur und Veränderungen an der Bildgeometrie die besten Leistungen.
  • Lightroom 3 und DxO Optics Pro lassen sich ineinander integrieren!, so dass ein einheitlicher Workflow entsteht.

Nachdem es auch Testversionen von Lightroom 3 und DxO Optics Pro gibt, sollte einfach jeder ausprobieren. Ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich von der DxO-Demo richtiggehend begeistert bin: es ist schon interessant zu sehen, wie deutlich insbesondere die geometrischen Korrekturen sichtbar sind, wenn einem das gleiche Bild mal “vorher-nachher” präsentiert wird…

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2010 22. Mrz

Der SPIEGEL jammert wegen des seiner Ansicht nach aus den Fugen geratenen “Deals” zwischen Nutzer und Anbieter: Werbung gegen kostenlose Dienste. Der Artikel endet mit einem weinerlichen “Wann schalten Sie Ihren Werbeblocker ab?”

Um eines in Erinnerung zu rufen: nicht die Nutzer haben kostenlose Angebote eingefordert, nein, Ihr Anbieter habt sie uns hinterhergeschmissen auf der Jagd nach Klicks, damals in der Dotcom-Bubble, als der Wahnsinn begann. Um es mal deutlich zu formulieren:

ihr brauchtet um jeden Preis Klicks oder Page Impressions, damit eure Werbefuzzis euren Anzeigenkunden verklickern konnten, warum sie bei euch Werbung schalten und dafür auch noch viel Geld ausgeben sollten. Die geplanten (!) Erlöse daraus haben dann andere Berater euren Shareholdern präsentiert, die diese Zahlen dann hocherfreut anderen Investoren gezeigt haben und von denen viel mehr Geld bekommen haben, als eure Klitschen jemals Wert waren.

Irgendwann wollten die Käufer dann mal das versprochene Geld sehen und forderten euch wenig freundlich dazu auf, endlich mal das Plansoll zu erfüllen. In eurer aufkeimenden Panik habt ihr dann das System versaut, weil das Gleichgewicht ins Wanken geriet. Ihr habt insbesondere bei euren Lieblings-Nutzern Reaktanz ausgelöst, durch viel zu viel Werbung mit noch mehr Bling Bling. Guckt euch eure Seiten an, ihr wisst genau, wovon ich spreche. Was also wackelt, sind euer Deal und eure Erlösstruktur und ihr habt sie durch eure Fehler gefährdet. Nicht wir, denn wir sind in eurem System keine Partner, sondern Klickaffen. Und jetzt wundert ihr euch, dass die angefixten Affen nicht mehr hinter diesen Status Quo zurück wollen? Es ist und war nie ein Deal, sondern eine angebotsinduzierte Fehlkonditionierung, die euch jetzt einholt.

Noch heute prostituiert Ihr euch für Klicks, weil ihr keine Ideen, keine wirklichen Mehrwertangebote, keinen Mut und vor allen Dingen raffgierige und / oder weltfremde Kapitalgeber habt, die viel zu viel Geld gezahlt haben und deswegen selbst unter Druck stehen.

Liebe Medien, der Artikel im SPIEGEL lässt tief Blicken in eure Gedankenwelt und man kann euch nur zurufen: macht nicht denselben Fehler, wie die Urheberrechtsindustrie seinerzeit. Eure Ausgangssituation ist wesentlich besser, denn für euch kann es fast nur aufwärts gehen, wenn ihr endlich Inhalte und Dienste anbietet, die jemand haben will (aka “Mehrwert”, das ist das, was euch eure Berater immer vorlallen und leider auch keine konkreten Ideen dazu haben) – und ja, ich würde dafür auch zahlen, wie viele andere ebenfalls.

Akzeptiert einfach, dass sich auch im Internet weniger Geld verdienen lässt, als eure Shareholder das gerne hätten (wie überall anders auch). Das bedeutet übrigens, dass wir gleichberechtigte Partner werden und dass ihr nicht denselben Fehler machen könnt, wie in anderen Branchen, um eure Shareholder zu befriedigen: Cost Cutting zur Gewinnmaximierung. Wenn ihr bei euren Angeboten spart, werden wir nicht bereit sein, dafür zu zahlen, denn diesmal haben wir die Wahl, anders als bei Energie, Wasser oder Bahnfahrten.

Ach ja: mein Werbeblocker bleibt an, ich nutze sogar einen bösen “Allesblocker”, der sich zudem selbst aktualisiert. Ich würde übrigens sogar Werbung in Kauf nehmen, aber nicht so, wie sie meistens präsentiert wird: in einem unüberschaubaren, unerträglichen, bunten und blinkenden Übermaß.

Ihr könnt das leisten und zusammen können wir ein richtig cooles Internet haben, vorausgesetzt, ihr vertraut endlich euch selbst und euren Ideen und nicht irgendwelchen dahergelaufenen Beratern, die viel kosten und wenig bringen. Und vorausgesetzt, ihr könnt eure Shareholder davon überzeugen, dass moderates Wachstum mit überschaubarem Risiko besser ist, als riesige Margen mit riesen Risiko.

Nur an Letzterem zweifle ich…

Update

Via Twitter habe ich eine Glosse aus 1999 (!) zum selben Thema gefunden, die schon damals zu einem ähnlichen Fazit kommt wie ich heute. Witziger Weise wurde die Glosse für SPON geschrieben und auch im SPIEGEL veröffentlicht :)

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