2010 24. Jul

Liebe Deutsche Post,

seit Jahren erhalte ich ungefragt euren dämlichen Werbemüll tolle Einwurfsendung. Ich habe mit euch telefoniert und ihr meintet, dass die Postleitzahlen-Angabe auf dem Mist Prospekt ausreicht, um es als addressierte Sendung zu qualifizieren, die es an meiner liebevollen “Keine Werbung und kostenlosen Zeitschriften”-Briefkastenbeschriftung vorbei befördert. Soviel zur Berücksichtigung von Verbraucherinteressen.

Was ihr nicht seht, vielleicht ahnt, aber mit Sicherheit nicht wahrhaben wollt: hinter unserer Tür, 1m von den Briefkästen entfernt, steht eine graue Plastikkiste, in die alle Mietparteien im Haus euren Einkauf-Aktuell-Scheiss Publikation inklusive ungeöffneter Mülltütenfolienverpackung reinwerfen.

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2010 05. Feb

Im Laufe der letzten 12 Monate habe ich mich zweimal bei der Post / DHL beschwert (Beschwerdestelle), weil Paketsendungen regelmäßig deutlich beschädigt bei mir eintreffen. Immer ist eine Kante von der Ecke ca. 10-15 cm weit aufgerissen, genauso, dass man schön da reingucken kann, man bekommt meistens sogar eine Hand da durch. Nur der extrem sorgfältigen Verpackung von Amazon bzw. dem “flexiblen” Inhalt (Textilien) ist es zu verdanken, dass bisher nichts ernsthaft beschädigt war.

Seinerzeit sagte mir eine Mitarbeiterin am Beschwerdetelefon, dass das wohl ab und an durch die maschinelle Bearbeitung der Pakete im Logistikprozess passieren kann aber sorry, als Kunde ist mir das echt egal, ob das eine Maschine war oder einer der armen Hungerlöhner (2), die für die DHL Pakete austragen müssen.

Der konkrete Fall

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2007 30. Dez

Das Briefmonopol wird nun also doch fallen. Ich bin begeistert. Wettbewerb ist immer toll – und so. Aber was bringt mir das denn bitteschön?

In dem oben verlinkten Beitrag lese ich, dass man von einer Preissenkung auf 48 Cent ausgeht. 7 Cent Ersparnis also. Wow. Für Otto Normalverbraucher ist das meiner bescheidenen Meinung ziemlich sch…egal, weshalb Omi Gudrun und Tante Gisela auch in Zukunft ihre Karten bei der Post einwerfen werden. Wenigstens wissen sie da einigermaßen, dass die Briefe ankommen und wie lange das ungefähr dauert. Aber mal ehrlich: wer schreibt denn heute noch Briefe? Ich versende nur noch dann Briefe, wenn irgendwelche hinterwäldlerischen Ämter das so wollen. Auf der Arbeit? Vielleicht einen in der Woche und drei, die ich bekomme. Alles andere ist Fax oder Mail.

Da Unternehmen schon seit Jahren die Möglichkeit haben, ihre Briefpost anders als mit der Deutschen Post zu versenden, entstehen die neuen, unglaublichen Vorteile nur noch für den Privatverbraucher. Aber bei solchen Popanzbeträgen… was soll’s, ich kann mir einfach nur nicht vorstellen, dass das irgendwas bringt.

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