Viel mehr gibt es da eigentlich nicht mehr zu sagen, denn der Artikel bringt es sehr prägnant auf den Punkt:
Du bewirbst dich irgendwo – “bitte willigen Sie ein, dass wir uns online ihren CV-Report ziehen”. Damit kann man dann wunderbar alles mögliche machen, ich wette auf den Daten aus einem CV kann man hervorragend Wahrscheinlichkeiten errechnen (auch “Scores” genannt), die den HR-Leuten sagen, wie schnell man wieder weg ist, wie erfolgreich man in der Rolle wahrscheinlich sein wird…und so weiter. (Und nicht nur das, sondern noch jede Menge anderer interessanter Prognosen, z.B. Lebenserwartung, verfügbares Einkommen und, und, und…)
Beruhigend ist nur eines: ich arbeite schon lange in der Branche und kann nur sagen, dass es sehr, sehr viel Arbeit ist, erstmal überhaupt qualitativ hochwertige Daten zu bekommen und diese Qualität auch nur zu erhalten. Und dann ist es auch nochmal eine Herausforderung, daraus ein gutes Produkt zu bauen.
Dann sind da noch die Anwender, denn ich kann jetzt schon die HRler sehen, wie sie mit feuchten Augen vor den Monitoren sitzen und sich durch eine bunte Vielfalt von Profilen klicken – um dann bei der größten Zahl, der grünsten Ampel oder dem krassesten Talent-Score auf “Hire” zu klicken
Nicht dass “Lebenslauf-Optimierung” nicht heute schon ein Problem wäre…


