2012 20. Feb
people

Vorweg: Es ist länger geworden, als ich dachte :) 10 Min. solltet ihr schon mitbringen…

Sozial ist ja irgendwie DAS nächste große Ding. Seit 10 Jahren. Kaum ein Tag, an dem nicht ein Artikel über die 100-Mrd-Dollar-Bewertung von Facebook erscheint, die glamouröse Zukunft der sozialen Netzwerke und so weiter. Ich teile diese Euphorie nicht, aus ganz verschiedenen Gründen. Im Gegenteil, ich denke sogar, dass soziale Netzwerke schon heute an einem Punkt stehen, wo ihr Wachstum nur noch stattfindet, weil eine riesen Masse an Usern da ist, aber sich schon große Probleme damit abzeichnen, wie man in Zukunft mehr Geld verdienen, sprich: wachsen will.

Soziale Netzwerke und ihr Geschäftsmodell

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Ähnliche Beiträge

2011 24. Nov
kundendasein

Was empfindet ein Großstädter nach zig Jahren DSL 16.000? Genau. Mehr Speed. Mehr Upload. Dringend notwendig. Sehr dringend. Da die Optionen ja überschaubar sind, fiel mir die Entscheidung leicht: seit fast 10 Jahren bin / war ich Kunde bei Arcor (die ja von Vodafone gekauft wurden). Immer nur gute Erfahrung mit denen gemacht bzw. keine schlechten, was heutzutage ja auch schon was ist. Daher kurz die Vodafone-Webseite besucht, voller Vorfreude festgestellt, dass Vodafone VDSL für meinen Wohnort verfügbar ist und dann via Hotline die Bestellung aufgegeben (weil man das witzigerweise online nicht machen kann). Die Vorfreude legte sich schnell und sollte bis heute meine letzte Freude in diesem Zusammenhang gewesen sein…

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2011 16. Jul
internet

Persönlicher Status: am A****. Lungenentzündung führt zu “vergiss deine Urlaubsplanung” und einer neuen Kategorie, der ich dafür frönen kann. Birth of the GeekWeek :)

GfK-Studie: Kino.to-Nutzer konsumieren mehr legales Material als andere Leute und zahlen auch noch mehr dafür (Telepolis)

Es ist doch eine Krux mit dieser Urheberrechtsmafia. Wenn dann mal ein Beleg dafür da ist, dass ihre Argumente gegen die Raubkopierverbrecher irgendwie nicht tragen, dann hält man die Studie eben zurück. Gestern noch die Forderung, dass man die Vorratsdatenspeicherung gegen Raubkopierer brauche (genau, dieselbe Vorratsdatenspeicherung, die mal nur ausschließlich also ganz, ganz exklusiv ausschließlich für die Jagd nach Terroristen gedacht war). Dann hoffen wir mal, dass wenigstens die Geheimagenten in den sozialen Netzwerken die Terroristen aufspüren oder dass unsere Bankdaten dafür taugen, die Schläferzellen auszuheben, die ja bisher extrem erfolgreich terrorisiert haben, insbesondere in Deutschland….

How Digital Detectives Deciphered Stuxnet, the Most Menacing Malware in History (Wired)

Sehr, sehr, sehr umfangreiche Coverage der Entschlüsselung und Analyse des Stuxnet-Virus. REM: Das war die Software, die mutmaßlich im Iran das Atomprogramm für Monate verzögert hatte, indem es notwendige Uran-Aufbereitungsanlagen manipuliert hat. Super spannend geschrieben, fast wie eine short novel. Liest sich wie ein High-Tech-Thriller…was es letztlich ja auch ist.

The AAA Bubble (FT Alphaville)

Ihr wisst, was “Triple A” oder eben “AAA” in der Finanzwelt bedeutet? Genau, das ist die bestmögliche Bewertung von Schuldverschreibungen. Deutsche Bundesobligationen haben z.B. ein AAA-Rating – sofern wir nicht noch den 23. Rettungsschrim für [beliebiges EU-Mitglied hier] zahlen müssen. Angeblich voll das zuverlässige System, weil die intelligentesten Superanalysten diese Bewertung nach fast transparenten Methoden durchführen. AAA bedeutet in etwa, “dass DER Schuldner nicht zahlt, ist so unwahrscheinlich wie der Tod durch ein gefrorenes Kackegeschoss aus einem Flugzeug innerhalb der nächsten drei Minuten”.
Guess what: während bis 1990 nur ca. 20% aller Schuldverschreibungen ein AAA-Rating hatten, waren es seit 2000 dann schon über 50%. Aber nein, die Ratingagenturen sind natürlich völlig unschuldig an der Misere, genauso wie die ganzen institutionellen Anleger, die sich jahrzehntelang offenbar völlig blind darauf verlassen haben (und es auch heute noch tun).

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2011 09. Jul
tw_fail

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich eingestehen muss, dass etwas die eigenen Erwartungen nicht erfüllt hat. Und dann Konsequenzen zieht, denn sonst unterhält man irgendwann einen Rattenschwanz irrelevanter Peripherie, von der trotzdem noch jedes Stückchen etwas Zeit und Energie fordert.

Twitter ist ein Klassiker für sowas. Ich bin ein medienbegeisterter Mensch mit einem Hang zum Konservatisvismus in dem Bereich, sprich: das Tempo neuer Entwicklungen da ist mir viel zu hoch. Spiegelt sich auch in den abwerwitzigen Bewertungen dieser Unternehmen. Facebook 100 Mrd. USD? Lächerlich. Twitter 6 Mrd. USD? Schon eher, aber immer noch irre. Gut, vielleicht muss in dem Sektor die Innovation so schnell gehen und dann eben die 98,5%  sinnbefreiten Geschäftsmodelle den Bach runtergehen.

Persönlicher Mehrwert? Null.

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2010 17. Okt

Um es kurz zu machen: Preissuchmaschinen benutze ich schon häufiger, daher frage ich mich jedes Mal, WELCHES der vielen Angebote ich nutzen soll. Also habe ich mich mal damit auseinander gesetzt, was eine gute Preissuchmaschine ausmacht, um die Anbieter vergleichen zu können. Das hier ist also eine kurze Beschreibung meines Testaufbaus und der Ergebnisse. (Ja, es wurde wesentlich umfangreicher, als es eigentlich gedacht war! :) )

Die Kriterien

Die relevanten Kriterien für eine (Preis-)Suchmaschine waren für mich:

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2010 11. Okt

Eine Frage ins Blaue: warum stellen sich Unternehmen, deren Produkte oder Leistungen sich dafür extrem gut anbieten, so unglaublich dämlich an, damit auch Geld zu verdienen?

Statt einfach für “Leistung X” den “Preis Y” zu nehmen, denken sie sich alle möglichen superkomplizierten “social-marketing-data-mining-recommendation-realtime-twitter-facebook -blog-monetarization“-Strategien aus, die meistens eines gemeinsam haben: sie erzeugen keinen oder nur einen unzureichenden Cash Flow.

Jüngstes Beispiel: Xmarks. Eigentlich genial: die bieten einen Service an, mit dem man Bookmarks, Passwörter, History und offene Tabs zwischen verschiedenen Installationen aller (!) gängigen Browser synchron halten kann. Automatisch. Via Internet. Toll. USP würde der Marketing-Mensch sagen.

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2010 01. Okt

Ich frage mich seit Jahren, insbesondere im Kontext von Rollenspielen, wann der erste auf die Idee kommt, “ingame” den Kauf bzw. Tausch von virtuellen Gegenständen zu ermöglichen.

Eigentlich hatte ich ja WOW im Verdacht oder Blizzard (mit Diablo bzw. dem Battle.net), denn sich ein superhammertolles Schwert oder eine Rüstung zu kaufen macht irgendwie extrem viel Sinn. Jetzt ist aber wohl ein Taktik-Shooter (“Killerspiel”) der Vorreiter. Witzig.

Bliebt nur abzuwarten, wie die Spieler reagieren, wenn die kapitalistische Realität in ihren bisher weitgehend egalitären Gamer-Gefilden Einzug hält. Ich bin gespannt.

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