2011 19. Jan

Es war mal wieder soweit: neue Hardware musste her, nachdem mein gutes, altes Asus P5B Deluxe abgeraucht war 🙁 Ich wollte eigentlich gar nicht aufrĂŒsten, daher entschied ich mich fĂŒr die Kombination aus Asus P5Q Deluxe und einem Intel Core 2 Quad Q9650, der von Haus aus mit 4 Kernen und 3,0 GHz unterwegs ist.

Das (aktuelle) System:

  • Intel Core 2 Quad, 3,00@3,63 GHz, 12MB Cache, 45nm (Stepping A, Rev. E0, Stock Voltage: 1,25V), max. 59°C bei Vollast
  • Asus P5Q Deluxe, Chipsatzrevision A3, BIOS 2301
  • 4 GB RAM GEIL PC2-6400 (DDR2-1066, 5-5-5-15-2T)@1,9V
  • Gainward GeForce GTX260
  • 1x Intel Postville SSD, 2x Samsung HDD (1x SATA1, 1x SATA2)
  • Creative SoundBlaster Live! 1024 Player
  • PSU: Seasonic S12-500

DISCLAIMER

Ich hafte fĂŒr keinerlei SchĂ€den, die irgendwelche hier erklĂ€rten Einstellungen an euren Systemen verursachen könnten. Mit dem Übertakten oder Modifizieren der Hardware verliert man zudem jeden Garantieanspruch gegen den Hersteller! Alles, was ihr tut, macht ihr auf eigene Gefahr!

BIOS Settings fĂŒr 3,63 GHz

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2010 23. Aug

Aus der Kategorie „supernervige Direktmarketing-Maßnahmen in die man arschig reingetrickt wird“: wĂ€hrend der Initialisierung eines neuen Nokia-Handys, bei mir ein Nokia E52, soll man sich bei „MyNokia“ anmelden. Dummer Weise fĂ€llt diese Registrierung selbst nicht wirklich als solche auf, erst recht nicht die Konsequenzen.

Die Konsequenz, das sind total hirnlose und vor allem kostenpflichtige Werbe-SMS von MyNokia. Und natĂŒrlich ist Abmelden nicht wirklich einfach. WĂ€re ja auch verbraucherfreundlich. Genau genommen nicht nur das: es ist sogar fast unmöglich, wenn man es ohne Google allein versuchen sollte.

Wie man sich trotzdem abmelden kann, hat Andy recherchiert.

F*** you, Nokia.

2010 13. Jun

Überall reden Sie ĂŒber die schrecklichen Vuvuzelas, die FIFA erwĂ€gt anscheinend sogar ein Verbot im Stadioninnenraum. (Tolles Wort, sind die FIFA-BĂŒrokraten eigentlich Deutsche Ex-Beamte oder sowas?)

Dabei gibt es eine bemerkenswert a) gut funktionierende und b) einfache Lösung und ich Frage mich immer mehr, warum die Sender das nicht hinbekommen…

http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter

2010 20. Feb

Bluetooth am Handy ist schon echt praktisch, aber was nervt ist, dass man stĂ€ndig fĂŒr jede Aktion, die man z.B. ĂŒber die Nokia PC-Suite bzw. Ovi-Suite durchfĂŒhren will am Handy einmal bestĂ€tigen muss.

GlĂŒcklicher Weise lĂ€sst sich das auch deaktivieren, aber die Option dafĂŒr ist etwas versteckt und ist nicht im Handbuch dokumentiert: man muss den PC auf dem Handy nĂ€mlich „autorisieren“.

Also Folgendes:

  • Verbindet euer Nokia-Handy mit dem PC via Bluetooth im „PC-Suite“-Modus.
  • Am Nokia-Handy (beim E52) auf „MenĂŒ > Systemeinstellungen > Verbindungen > Bluetooth“.
  • Im Bluetooth-MenĂŒ einmal mit der Mitteltaste nach rechts drĂŒcken.
  • Es mĂŒssten jetzt die verbundenen GerĂ€te (in diesem Fall euer PC) angezeigt werden.
  • Einmal mit der linken Wippe-Taste auf „Optionen“ und dort auf „autorisiert“ gehen und mit der Mitteltaste bestĂ€tigen.

Jetzt ist der PC dafĂŒr authorisiert, alle Aktionen ohne separate BestĂ€tigung durchzufĂŒhren. 😀

2010 12. Feb

Eigentlich gibt es auf dem Markt bisher nur zwei Arten von PC-GehÀusen:

1) MainstreamfĂ€higen Wellblechschrott, oft dem Look&Feel von Arschgeweihen nachempfunden, idealer Weise mit Seitenfenster und Neonbeleuchtung fĂŒr Extrem-Nerds und LAN-Poser.

2) Die Cases von Lian Li. Gut, die fangen halt beim doppelten Preis der anderen GehĂ€use an, aber es gibt ja auch Dacia und Merce… DaimlerChrysler auf den Straßen.

Mittlerweile (ich weiß nicht seit wann, habe es erst vor ein paar Wochen gefunden) gibt es einen aus meiner Sicht aussichtsreichen Newcomer im Midrange-Segment: Fractal Design.

Wer nach einem gut verarbeiteten und optisch dezenten Case sucht, sollte da in Zukunft vielleicht auch einen Blick riskieren. Ist wie mit einem guten Restaurant: meistens ist eine ĂŒbersichtliche Karte ein Indiz fĂŒr gutes Essen 😀

2010 31. Jan

Und wieder ein Thema aus dem Dunstkreis „Solid State Disk“. Diesmal geht es um das sog. Re-Alignment der Partitionen auf SSDs bzw. darum, wie man das Alignment bestehender Partitionen Ă€ndern kann, ohne dass die Daten verloren gehen oder man das OS neu installieren muss.

Partitions-Alignment – wozu?

Die „alten“ Festplatten speichern Daten auf Magnetscheiben mit konzentrischen Spuren. Diese Spuren sind in (physikalische) Sektoren aufgeteilt. Alle Betriebssysteme bzw. Treiber „denken“ noch in dieser Sektoren-Logik der Festplatten. SSDs speichern Daten aber völlig anders, werden aber trotzdem mit Hilfe der alten „Sektoren-Logik“ angesprochen. Wen es interssiert: bei AnandTech gibt es einen hervorragenden Artikel, der die technische Funktionsweise von SSDs sehr gut veranschaulicht.

Beim „Alignment“ geht es darum, den „Anfang“ einer Partition auf einer SSD so auszurichten, dass der erste logische Sektor der ersten Partition genau mit einer physikalischen Speicherzelle (Page) auf der SSD ĂŒbereinstimmt. Wenn das NICHT der Fall ist, dann passiert beim Schreiben auf die SSD Folgendes: Windows adressiert einen Sektor, der dann aber dummerweise ĂŒber eine Page-Grenze der SSD hinweggeht. Also muss die SSD statt EINEM jetzt ZWEI Blöcke erst löschen und dann wieder beschreiben. Und das kostet eben Performance beim Schreiben, nĂ€mlich ca. 50%. ZusĂ€tzlich wird die Lebensdauer der SSD verkĂŒrzt, weil jede Speicherzelle ja nur eine begrenzte Anzahl von Schreiboperationen aushĂ€lt, bevor sie ausfĂ€llt (bei MLC-SSDs sind das je Speicherzelle ca. 10.000 Schreiboperationen).

Wer seine SSD mit einer frischen Installation von Windows Vista oder Windows 7 versorgt hat, der muss sich keine Gedanken machen: beide Installationsprogramme sorgen automatisch dafĂŒr, dass das Alignment der Partitionen passend ist. Windows XP-Installationen allerdings richten bei der Installation ihre Partitionen NICHT korrekt aus und auch wenn man eine Vista- oder 7-Installation per Imaging-Software (z.B. Acronis TrueImage) gesichert hat und wieder zurĂŒckspielt, geht meistens das Alignment verloren, weil die Imaging-Softwares in den aktuellen Versionen das korrekte Alignment offenbar noch nicht berĂŒcksichtigen.

Alignment ĂŒberprĂŒfen

Um festzustellen, ob die Partitionen auf der SSD korrekt angeordnet sind, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Die einfachste Möglichkeit: Man lĂ€dt sich das Programm „AS SSD Benchmark“ und startet es. Oben links in der Ecke steht eine Zahl mit der Angabe ‘KB’ dahinter. Diese Zahl ist entweder grĂŒn mit dem Zusatz ‘OK’ oder rot mit dem Zusatz ‘BAD’. Ratet einfach, wann das Alignment der ausgewĂ€hlten Partition passend ist und wann nicht

  2. Nutzung des Windows-Befehls diskpart
    Vista: START > AusfĂŒhren > ‚diskpart‘;
    Win7: START > Programme > Zubehör > Eingabeaufforderung > ‚diskpart‘

    Dort gebt ihr zuerst das Kommando ‚list disk‚ ein, es erscheint eine Übersicht mit allen Festplatten im System.
    Danach gebt ihr ‚select disk N‘ ein, wobei ihr N mit der Nummer der SSD ersetzt.
    Jetzt kommt ‚list partition‚, dieses Kommando listet alle Partitionen auf der SSD auf. In der Spalte „offset“ steht eine Zahl (in KB). Diese muss durch 4 Teilbar sein, dann ist alles in Ordnung, die Partition ist also korrekt ausgerichtet.

  3. Nutzung des SSD Alignment Calculators. Um die Werte zu ermitteln, die man dort eingeben muss, einfach jeweils auf „how to get“ klicken, dann erscheint eine Anleitung 🙂

Alignment einer SSD-Partition ohne Datenverlust

Die allermeisten Anleitungen da draussen bewirken, dass man seine SSD komplett „plattmachen“ muss und dann eine Neuinstallation fĂ€llig wird (1, 2). Nach lĂ€ngerem Suchen und Lesen habe ich aber eine Möglichkeit gefunden, eine SSD-Partition in kurzer Zeit und ohne Datenverlust, also ohne Neuinstallation, korrekt anzuordnen.

Bevor ihr das Folgende durchzieht, solltet ihr unbedingt ein Image eurer kompletten Festplatte oder wenigstens ein Backup eurer Daten machen. Ich ĂŒbernehme keinerlei Verantwortung an SchĂ€den von Hard- oder Software, die durch dieses Prozedere entstehen könnten.

Was ihr braucht, ist Folgendes: eine Boot-CD eure Betriebssystems (Vista oder Win7) und das Linux-basierte Open Source-Tool Gparted (die Live-CD).

  1. Ihr bootet euren Rechner mit der GParted-Live-CD. Im ersten MenĂŒ wĂ€hlt ihr die Option „Boot to RAM“. Danach muss man noch ein paar Kleinigkeiten wegen Sprache und Tastatur-Layout angeben, aber das ist selbsterklĂ€rend.
  2. Auf der Gparted-OberflĂ€che verkleinert ihr die erste Partition so weit es geht, also z.B. auf 20 GB wenn 19 GB Daten drauf sind. Ich wĂŒrde immer ein kleines bisschen mehr Platz lassen, als Daten auf der Partition liegen.
  3. Dann verschiebt ihr diese erste Partition ein wenig nach rechts, ein paar MB reichen aus, es mĂŒssen aber mehr als 2 MB sein! Wichtig: die Option „round off to cylinder boundary“ muss deaktiviert sein!
  4. Jetzt verlasst ihr das Gparted-Tool, aber nicht die gesamte OberflĂ€che, sondern einfach nur das GParted-Fenster. Dann öffnet ihr das Terminal-Fenster von Debian. Hier gebt ihr Folgendes ein: zuerst den Befehl ‚parted‘, danach ‚mkpart primary 63s 2047s‚.
    Dieses Kommando erzeugt eine primĂ€re Partition, die von Sektor 63 bis 2047 reicht. Da ein Sektor 512 Bytes sind, ist diese Partition ca. 990KB groß. Der nĂ€chste freie Sektor ist demnach die 2048, also derjenige Sektor, an dem die Boot-Partition beginnen soll. (Der Platz VOR unserer Mini-Partition muss frei bleiben, weil sich dort Dinge wie der MBR und einige Programme verewigen.)
    Die Partition muss nicht zwingend bis Sektor 2047 gehen, die Hauptsache ist ja, dass die Boot-Partition bei einer Sektorzahl beginnt, die durch 8 teilbar ist bzw. ein Offset in Kilobytes (KB) aufweist, das durch 4 teilbar ist. Einige Leute wĂ€hlen 64K, viele 128K. Windows 7, welches ja von Haus aus auf SSDs vorbereitet ist, beginnt die erste Partition bei Sektor 2048 bzw. bei 1.024 KB = 1 MB, also habe ich fĂŒr mich beschlossen, dass ich es einfach auch so mache. 🙂
  5. Jetzt schließt ihr das Terminal-Fenster und startet wieder Gparted. Dort seht ihr jetzt die neue Mini-Partition (die man im Übrigen nicht mit NTFS oder FAT formatieren kann, weil zu klein!). Jetzt markiert ihr die vorhin verkleinerte und verschobene Boot-Partition und schiebt sie komplett an unsere Mini-Partition ran (also nach „links“). Wichtig: es muss wieder die Option „round off to cylinder boundary“ deaktiviert sein!
  6. Jetzt beendet ihr Gparted, startet es noch einmal und löscht unsere Mini-Partition am Anfang.
  7. Danach wird einfach der Rechner neu gestartet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der MBR ĂŒberschrieben wurde oder unbrauchbar geworden ist. Dann legt ihr einfach die Boot-CD eures Betriebssystems ein, bootet von dort und wĂ€hlt die Option „Computer reparieren“ aus. Den Rest erkennt das Tool von alleine und schreibt den MBR neu. Nach einem Neustart bootet euer OS ganz normal.

Volia, jetzt habt ihr eine korrekt angeordnete Boot-Partition. Solange die Partitionen „dahinter“ genau am Ende der Boot-Partition ansetzen, sind auch sie automatisch korrekt angeordnet.

Update von SSD-Master aus den Kommentaren (11.02.2011):

„[…] GParted in der aktuellen Version richtet nun automatisch alle Partitionen an den MB-Grenzen aus. Das ist sogar voreingestellt (Option „Ausrichten an MiB“). Also einfach GParted starten, Partitionseigenschaften ansehen, ist das Offset nicht auf 2048 (=1 MB bei 512 Byte je Cluster), dann die Partition etwas nach rechts verschieben und wieder zurĂŒck. Dann passts! […]“

NatĂŒrlich funktioniert die „alte“ Vorgehensweise auch weiterhin. Den Link zu einer Anleitung mit GParted findet Ihr unter „Links“ weiter unten.

Links

2008 06. Nov

Fragestellung
Jeder kennt das: wenn man ein Diagramm aus Excel einfach in ein Word-Dokument kopiert, dann passieren mitunter optisch wenig vorteilhafte Dinge 🙂 Also will man den Chart in Excel als Grafik speichern oder exportieren, um ihn dann in einem anderen Programm zu verwenden.

Lösung
Grafik bzw. Chart markieren, die Umschalt-Taste drĂŒcken und dann im MenĂŒ „Bearbeiten“ > „Bild kopieren…“ auswĂ€hlen. In dem erscheinenden Dialogfenster wie rechts zu sehen die Optionen setzen und mit „OK“ bestĂ€tigen.

Das Diagramm ist nun als Grafik in der Zwischenablage gespeichert und kann in beliebige Programme mit STRG+V eingefĂŒgt werden.

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