2012 10. Sep

YESSSSS! Scheint  ja irgendwie ein Erfolgsrezept zu sein, wenn man sich an historischen Fiction-Stoffen bedient, idealer Weise kombiniert mit Vampiren oder Hexen. In dieser Tradition von „Van Helsing„, „Brothers Grimm“ und demnächst wohl auch noch „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ (WTF?) kommt jetzt…

I love it. Vor allem, wenn es heißt: „I am Gretel, and this is my brother Hansel“.
Dazu fällt mir dann nur noch ein: „Hansel, he’s so hot right now! Hansel!“

2006 30. Jul

Es ist schon eine Frechheit, was einem als Filmkonsumenten heutzutage vorgesetzt wird. Da ist zunächst der Film an sich, eine Aneinanderreihung sinnfreier Action- und Stuntsequenzen. Aber der Reihe nach.

Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightley) werden vom Vertreter der West India Trading Company gefangen gesetzt, da sie der Kollaboration mit Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in Teil 1 bezichtigt werden. Als einzige Rettung vor dem Galgen gibt Beckett Turner die Möglichkeit, einen gewissen Schlüssel zu suchen und ihm zu bringen, um seinen eigenen und Elisabeth‘ Hals vor dem Galgen zu retten. Müßig zu erwähnen, dass der Schlüssel Zugang zu einem Superpower-Artefakt gewährt: er passt auf eine Truhe, in der der verfluchte Piratenkapitän Davy Jones -eine Art fliegender-Holländer-Verschnitt- sein gebrochenes Herz aufbewahrt und mit dessen Hilfe man ihn, sein Schiff, seine Crew und seine Superwaffe kontrollieren könnte – den Kraken. Für eine Institution wie die West India Trading Company eine tolle Sache, könnte man so die Weltmeere beherrschen.

Mehr oder minder ohne weitere Erläuterungen oder Ergänzungen beginnt nun eine Effekt- und Stuntschlacht sondergleichen. Die humoristischen Einlagen sind nach wie vor witzig, aber selten gestreut. Captain Jack Sparrow bleibt mit seiner tuntigen Art der Höhepunkt des Films. Jedenfalls passiert letztendlich während der gesamten 150 Minunten nicht mehr, als dass Schlüssel und Truhe gefunden und deren Inhalt durch allerlei Verstrickungen beim korrupten Beckett landen. Auf die fehlenden narrativen Elemente, die der Konsistenz des Handlungsstranges teils arg zusetzen und die teils lächerlichen Prozeduren zur Aktivierung z.B. des Monster-Kraken, sei an dieser Stelle nicht weiter eingegangen – man darf sich bei dieser Art von Kinofilm über so etwas einfach nicht (mehr) aufregen.

Was allerdings eine Frechheit darstellt, ist das Ende des Films, ein Cliffhanger sondergleichen. Wir reden hier über keinen gewöhnlichen Cliffhanger: eigentlich sind die Teile 2 und 3 ein einziger Film – getrennt an einer Stelle der Erzählung, die eine beginnende Klimax darstellt, den Beginn eines finalen Versuches aller Beteiligten, den verloren geglaubten Jack Sparrow zu retten. Müßig zu erwähnen, dass eine Klimax im Vorfeld ausblieb und auch Davy Jones -obwohl nicht getötet / besiegt / verbannt etc. pp.- einfach von der Bildfläche verschwand, nachdem seine Truhe fott war. Und genau hier entlässt der Film den Zuschauer in die Nacht. Eine Frecheheit, immerhin hat man Geld für einen Film gezahlt, der mit Verlaub einfach unfertig daherkommt und dem Zuschauer den Besuch des dritten Teils abpressen will.

Fazit
Hirn- und seelenloses Actionspekatakel mit jeder Menge SpecialFX. Auf der anderen Seite durch fehlende Spannungskurve so langweilig, dass man sich nach spätestens 90 Minuten mental stärker mit den aufkommenden Rückenschmerzen befasst, als mit dem Film.

Aber nicht mit mir, Fründe. Nachdem ich Teil 1 auf DVD erworben hatte, bleibt Teil 2 auf jeden Fall mal im Regal (des Händlers) und Teil 3 wird der Vollstädigkeit halber für exakt einen Tag aus der Videothek entliehen – wenn überhaupt.

2006 06. Jan

Vier Kinder kamen in den Wald,
der war verschneit und bitterkalt.
Die Hexe hat sie weggelockt,
wurd‘ später aber abgezockt.

Ihr findet dieses Gedicht scheisse? Gut, dann passt es hervorragend zum Film! Wie soll ich nur anfangen? Also, ich versuche es so:

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2005 01. Okt

Wahnsinnig, wahnsinnig schlecht!
Von 0 auf 100 in meine persönlichen „Worst-Movies-Ever“-Top-10. Und warum das Ganze? Weil mein sauberer Kollege sich gegen ein steril-technokratisches US-Technogeballer („Stealth“) so lange gesträubt hat, bis wir uns auf Wächter der Nacht geeinigt haben.

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2005 23. Jan

Aaaalso. Das war wieder mal ein Leckerbissen 😉 Zunächst die (einzigen) harten Fakten – der Inhalt: Blade und Whistler, sein Compagnon, werden Opfer einer Verschwörung von Vampiren, die eine PR-Kampagne einfädeln, im Zuge derer Blade als irrer Massenmörder bloßgestellt wird. Das ruft natürlich das FBI auf den Plan, welches zusätzlich zu den Vampiren von nun an Blade auf den Fersen ist.

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