2007 27. Feb
Das Problem
Das Problem mit dem Sound bzw. der Soundkarte liegt darin, dass statt wohlklingender Töne ein schriller, andauernder Pfeifton / Piepton ertönt ODER dass die Wiedergabe von Audiodaten mit starken Störungen (Knacksen, starkes Rauschen, crackling sounds, clicking sounds) erfolgt. Häufig tritt das Problem erst dann auf, während ein Spiel gespielt wird oder während eine Audiodatei wiedergegeben wird. Auch sonst hat die Sache ihre Tücken:
- Das Problem ist unabhängig von verwendeter BIOS-Version des Mainboards oder den Treiberversionen der X-Fi-Treiber oder des JMicron-Treibers.
- Der Fehler tritt nicht nur mit einer Creative SoundBlaster X-Fi Karte auf, sondern auch mit dem SoundMAX-Onboard-Sound des Asus-Boards.
- In anderen Fällen tritt zusätzlich oder anstelle der oben genannten Phänomene ein Bluescreen “IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL” auf. Wertet man die Memory-Dumps aus, gelangt man zu der Einsicht, dass Soundtreiber und IDE-Treiber das Problem verursachen.
- Das Problem betrifft keinen konkreten Chipsatz! Es ist nicht nur das Asus P5B betroffen und nicht nur der Intel P965-Chipsatz, sondern auch andere Chipsätze und Hersteller.
- Das Problem ist definitv KEIN Hardware-Defekt! In diversen Forenbeiträgen liest man von armen Menschen, die Board, Speicher, CPU, Netzteil, Soundkarte, eben einfach alles (mehrfach) haben tauschen lassen – und das Problem immer noch haben.
Lösung
Eine Deaktivierung des JMicron-RAID-Controllers auf dem Board (über das BIOS) schafft in den meisten Fällen Abhilfe! (Vgl. auch hier unter “Problem mit dem JMicron SATA-RAID-Controller“)
2007 05. Feb
Das Problem
In Microsoft Word wollt ihr auf einer Seite (n) eine andere Kopfzeile oder Fußzeile darstellen, als auf Seite (n-1). Oder anders ausgedrückt: auf zwei aufeinander folgenden Seiten wollt ihr unterschiedliche Kopfzeilen oder Fußzeilen verwenden
Lösung
Zuerst muss VOR dem Seitenumbruch auf der ersten Seite ein fortlaufender manueller Umbruch eingefügt werden.
EINFÜGEN > MANUELLER UMBRUCH > Auswahlfeld FORTLAUFEND > OK
Danach wechselt ihr auf die zweite Seite und geht in die “Kopf- und Fußzeilen”-Ansicht.
ANSICHT > KOPF- UND FUßZEILE
Es erscheint die entsprechende Toolbar, auf der ihr erst jetzt (ohne manuellen Umbruch ist es grau unterlegt) die Schaltfläche “Verknüpfung zum Vorherigen” deaktivieren könnt.

Danach kann man die Kopf- oder Fußzeile der aktuellen Seite ändern, OHNE dass sich diejenige der Vorseite wie sonst üblich mit verändert.
2007 04. Feb
Wer wie ich mit dem Kauf des neuen Betriebssystems Windows Vista liebäugelt, der fragt sich unter anderem, wie die Performance der Applikationen Spiele da wohl aussieht.
Wir erinnern uns: noch der Release Candidate 2 hatte damit zu kämpfen, dass die Performance insbesondere bei Spielen aber auch bei anderen Programmen doch ziemlich im Argen lag.
Wie auch immer, das Bild scheint sich bis auf OpenGL-Anwendungen gewandelt zu haben. Die Details erfährt man für so ziemlich jede relevante Programmklasse bei AnandTech.
Was aus meiner Sicht jetzt noch gegen einen Kauf spricht?
1. Das erste ServicePack ist noch nicht erschienen.
2. Die einzige wirkliche Innovation, das neue Dateisystem auf Basis einer relationalen Datenbank, WinFS, ist nicht implementiert worden.
Update
Auf www.computerbase.de findet sich ein ausführlicher Test, der sich mit der Performance von Vista im Vergleich zu Windows XP bei Spielen befasst.
2006 24. Sep
An dieser Stelle hatte ich seinerzeit berichtet, was mir bzw. meinem Notebook wiederfuhr, als ich GDATA AVK Internet Security 2006 installierte, um mit der zehntausendfach preisgekrönten Security-Suite meine PC-Sicherheit zu verbessern. Leider konnte ich nicht viel Gutes berichten.
Das kann ich aber jetzt: zwar nicht über das GDATA-Produkt, sondern über BitDefender 10, das ich neu gekauft und installiert habe, um GDATA endlich wieder los zu werden.
- Mein System bootet jetzt wieder ca. 30 Sekunden schneller (BIOS-Screen bis Ende der Festplatten-Aktivitäten beim Boot)
- Die Arbeitsspeicher-Belastung nach dem Boot hat um 70 MB abgenommen
- Outlook belegt jetzt 48 statt 108 MB Arbeitsspeicher
- Die Navigation in Dateien und Ordnern hat an Tempo subjektiv deutlich zugenommen. Insbesondere bei den “Datei öffnen…” Dialogen ist das bemerkbar, bei denen das Dropdown-Menü nur mit starken Verzögerungen ansprach
- Das Empfangen von E-Mails geht deutlich schneller
- Das Senden von E-Mails geht sehr deutlich schneller
Mein Fazit:
Die Installation eines GDATA-Security-Produkts war ein teurer und ärgerlicher Exkurs, der mir sicherlich nicht noch einmal passieren wird. Ganz ehrlich, bis auf die Programm-Meldungen, die bei GDATA besser designt sind, habe ich nicht nur keinen Vorteil, sondern nur gravierende funktionale Nachteile bei mir feststellen können.
Ich habe auch noch immer keine Ahnung, wie das Produkt derart viele Preise absahnen konnte. Man möchte fast den Glauben an unabhängige und objektive Testverfahren verlieren…
2006 01. Sep
Ich verweise nur ungern auf alte Artikel, aber es hat seinen Grund.
Mittlerweile habe ich viele Anti-Spam-Lösungen getestet: BitDefender, McAffee, GDATA AVK 2006. Der Haken: keines dieser Programme arbeitet wirklich zuverlässig bzw. die Erkennungsquoten sind mau und die false-positives (=Mails, die fälschlicherweise als Spam erkannt und ausgefiltert werden) unbefriedigend hoch.
Von allen Lösungen die beste ist immer noch die Freeware Spamihilator.
Das Programm hat im wesentlichen fünf Vorteile und einen Nachteil. Die Vorteile:
- Installation mit automatischer Konfiguration von Outlook , Outlook Express und Thunderbird; ebenfalls automatische Re-Konfiguration bei Deinstallation des Programms
- Über ein halbes Jahr gemittelt (bei mir) eine Erkennungsrate von 98,74%
- Ebenfalls über sechs Monate absolut 12 false-positives
- Ressourcenschonend (ca. 350 KB im RAM)
- Community-Gedanke: wird eine Mail als Spam markiert, tauscht sich das Programm mit einem zentralen Server aus, so dass bei allen anderen Usern in Zukunft die Mail automatisch als Spam klassifiziert wird. Wem der Gedanke des Info-Austausches nicht gefällt, kann die Funktion auch abschalten, allerdings zu Lasten der Erkennungsrate.
Der Nachteil:
- Verlangsamung des Mailabruf-Prozesses via POP3; das Programm fungiert als Proxy-Server und diese zusätzliche Hierarchie-Ebene fordert ihren Tribut. Ist allerdings nicht so wild, ich tippe auf etwa den doppelten Zeitbedarf wie ohne den Spamihilator
Ich schreibe das deshalb nochmal, weil ich mich momentan über 56 Spam-mails pro Tag (!) ärgere, die glücklicher Weise nicht mehr in meinem Outlook landen, sondern “nur noch” im Spamihilator-Orkus. Da habe ich dann mal die Logs ausgewertet und war hoch erfreut
2006 03. Aug
NEIIIIIIIIIIN! Das beschreibt eigentlich ganz gut, was ich dachte, als ich vorhin meine Wäsche aufhänge und meinen 128MB-USB2.0-Stick von Transcend in der Hosentasche finde. (sieht aus wie auf dem Bild, aber 128 MB ist so klein und alt, das gibts gar nicht mehr
)
Zu meiner großen Überraschung ist unter der Kappe alles trocken. Innen auch wie es scheint. Und siehe da: er funktioniert!!! Sensation! Im Ernst, finde ich eine klasse Leistung, einen USB-Stick so zu designen, dass er einen Waschgang überlebt
2006 29. Jun
Na das ist ja mal toll: ich habe GDATA AVK InternetSecurity 2006 installiert, weil mein BifDefender-Update ausgelaufen war und ich dachte, dass ich ja mal auf ein Komplett-Paket umsteigen könnte, das zudem zig Testsiege eingefahren hat. Und was passiert? Genau, nur Mist. Ich dachte erst, dass es an mir liegt, habe zwei, dreimal neu installiert, alle möglichen offiziellen und inoffiziellen Updates installiert – kein Erfolg.
Was passiert ist bzw. wie das Programm so ist? Bitte, hier:
- Firewall blockt so gut, dass nichtmal die Applikation selbst ihre Updates runterladen kann
- Firewall deaktivieren funktioniert nicht: der User könnte ja zu dumm sein für diese Welt
- Definition von detaillierten Regelwerken für TCP/UDP, für IMCP etc. bringen dasselbe: nichts
- Das Anti-Spam- und AntiVirus-Plugin blasen mein Outlook auf ein 100-MB-RAM-Monster auf, bei dem die Abfrage von 10 Mailkonten schonmal 5 Minunten dauert
- Überhaupt ist der Ressourcenhunger phänomenal (AntiVirus ca. 50 MB, Firewall nochmal ca. 40 MB und das Outlook eben bei über 100 MB durch SPAM und AVG-Plugin)
Zu meiner Verteidigung:
Warum zum Teufel hat dieses schlecht funktionierende Monster überall die ersten Preise abgesahnt, insbesondere bei der Stiftung Warentest? Ist das niemandem aufgefallen?
Wäre ich bloß bei BitDefender geblieben! Diese Software kann ICH jedenfalls nicht empfehlen…