2009 06. Feb
Hüben wie drüben steigt die Stimmung an den Börsen, als Grund wird insbesondere in den USA der positiv erwartete Effekt der jeweiligen Konjunkturpakete genannt.
Für den Verbraucher ist das leider eine weniger gute Nachricht: die Börsen antizipieren nämlich Unternehmensgewinne in der Zukunft, darauf basieren die heutigen Kurse. Wenn diese jetzt steigen bedeutet das nichts anderes, als dass damit gerechnet wird, dass diese gigantischen Konjunkturpakete massiv umverteilt werden – und zwar von “Steuerzahler der Zukunft” in “Gewinne der Unternehmen” und damit in die Taschen der Aktionäre, typischer Weise nicht die Klientel, die es nötig hätte.
Otto Normalverbraucher bzw. John Doe partizipieren nur, soweit eben unbedingt nötig, nämlich mit eventuell nicht enfallenden Lohnzahlungen durch nicht stattfindende Entlassungen. Ansonsten mögen sie bitte die Füße still halten, ihr Scherflein beitragen und viele willfährige zukünftige Steuerzahler zeugen.
2008 24. Okt
Was soll man an so einem Tag wie heute noch hinzufügen? Der dritte “schwarze Freitag” in Folge, wenn ich mich richtig erinnere. Unter 4000 fange ich an zu kaufen, im Moment sind einige Dinge echt günstig zu haben
Wir hatten heute in der Spitze ein Minus von über 11% im Dax, sowas habe ich noch nie gesehen, nichtmal am 11. September 2001. Die Ansage, dass es heute “keine aktuellen Top-Werte” gibt, finde ich da echt witzig. Wahrscheinlich wurde das Applet so programmiert, dass Top-Werte immer positiv sein müssen. Die Programmierer haben sich wahrscheinlich gedacht, dass von 30 DAX-Werten immer mindestens einer positiv sein wird. LOL. So kann man sich irren.
Die beste Aktie im Moment ist die Deutsche Post: -1,4%
2007 28. Feb
CB4DHM, 1000 Stück, 26.02.2007, 0,82 EUR. Mehr muss man nicht sagen. Glück eben und dieses gewisse…Bauchgefühl. Berichtsperiode der Unternehmen war vorbei, die Konjunkturdaten solide, aber nicht mehr der Reißer, die Fonds mit hoher Liquidität, die Analystem mit zuletzt viel Skepsis. Bingo.
2006 30. Jan
In einem Interview auf wired.com äußert sich Harry S. Dent zu der Entwicklung der Weltwirtschaft, respektive der Kapitalmärkte bis 2010.
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