2005 18. Jun

Star Wars Episode III – Die Rache der Sith

Ein richtig geiler Kinoabend. Nach einem 12-stündigen Seminartag mit einer Freundin getroffen, Karten geholt. Dann an der Konsumtheke: „Einmal Nachos XXL mit zweimal Salsa und ein Warsteiner bitte!“ Hammer. Ab in den Kinosaal, hingesetzt und sogar die Werbung genossen.

Danach: Vorhang auf für Star Wars Episode III – Die Rache der Sith. Ganz kurz zur Story: Der Konflikt des jungen Skywalker (Anakin), der sich in Episode III schon ankündigte, vertieft sich im Laufe der Handlung und führt zum Seitenwechsel des Anakin Skywalker zur dunklen Seite der Macht. Dieser Wechsel von gut nach böse vollzieht sich kontinuierlich und wird begleitet von mannigfaltigem Gemetzel, welches peripher in eine Rahmenhandlung eingebettet ist: die Fortsetzung der Klonkriege, die Vernichtung von Count Dooku und dem Androiden-General.

Allerdings hat das Ganze neben den ohne Frage opulenten Effekten und Stunts (?) auch seine Schattenseiten.

Erstens: die Vernichtung Count Dookus. Der junge Jedi und sein Meister entern im Orbit eines Planeten ein Schiff, auf dem Kanzler Palpatine gefangen gehalten wird – von Count Dooku. Wir erinnern uns: das ist der Bösewicht, der im Auftrag des Sith-Lords die Klonkriege angezettelt hat und der Anakin ziemlich deutlich überlegen war, was sich für diesen in einem fehlenden Unterarm nach Lichtschwertduell manifestierte. Diesmal wird Dooku relativ unspektakulär besiegt und von Anakin hingerichtet. Unauffälig: der sinistre Palpatine, der ihn dazu auffordert! Dunkle Seite: unerkennbar!

Zweitens: Anakins Augenringe. Immer wenn es um düstere Vorahnung geht oder um die Dunkle Seite hat Anakin so krass dunkle Augenringe. Naja, sei’s drum. Anakin’s Wechsel zur Dunklen Seite – der traurige Höhepunkt in mehrerlei Hinsicht: Anakin überrascht Meister Wandu und Palpatine im Zweikampf. Da Palpatine seine Dunkle-Seite-Blitze schon erfolglos angewendet hat, sieht er schon ziemlich…böse aus. Egal. Anakin will mehr Macht, daher wird Wandu plattgemacht.

Dann der banale aber finale Akt:

Palpatine (P): Hey Anakin, haste Bock Sith zu werden. Macht dich auch viel mächtiger!
Anakin (A): Hmm, weiß nicht. Hab ich Umtauschgarantie?
P.: Ne, du, leider nicht. Aber du kannst Padme retten!
stellt sich Padme’s fette…Augen vor…
P: Komm jetzt, mach schon!
A.: Mmmmm. Na gut. Weil ich dir vertraue!
P: Oki, dann knie nieder!
A. kniet nieder
P: Kraft der mir verliehenen…MACHT frage ich dich: Willst du mein Schüler sein?
A: Ähhhhm, naja.
P: Jetzt halt aber mal die Fresse. Ja oder nein jetzt!?
A: Ok, JA.
P: Gut, dann erhebe dich als…ähmm…weisst du eigentlich, dass dein Name so gar nicht böse klingt? Was anderes muss her…also erhebe dich als DARTH VADER!
A: Cool. Ich spüre aber noch nix. Wo ist die Macht….

Tja, viel mehr gibt es da leider nicht mehr zu sagen. Ausser natürlich, dass die Jedi in ihren finalen Duellen immer ganz besonders dämliche Orte wählen und daher Anakin ziemlich verstümmelt wird. Irgendwie muss man Darth Vader’s Rüstung ja erklären.

Fazit ist also:
Der Film ist optisch schon ein Leckerbissen, die Handlung…naja ist schon etwas determiniert, aber es muss eben ein Bindeglied werden zwischen Ep. III und IV. Aber teils so dick aufgetragen und so…ktischig…hätte nicht ganz sein müssen

PS: Wer findet auch, dass Anakin im Jedi-Tempel, als er den Raum mit den Kindern (den „Jünglingen“) betritt und das „Laserschwert“ zückt ein wenig aussieht wie…nunja, Michael Jackson!?

Bin ja schon weg…

  • Artikel
  • Twitter
  • Tumblr