2007 27. Jan

Spiel mir das Lied vom Tod – aber laaaangsam bitte!

Oh Mann, dieser Film hat nun aber echt seine Längen! Hab ich den Director’s Cut erwischt oder warum ist das alles so ätzend laaaangwieeeeriiiiiiig?! Vorteil: man kann nebenher noch seine Anmerkungen dazu ins Blog schreiben.

  • Minute 1: Drei Cowboys kommen in eine Bahnstation und sperren den Bahnhofsvorsteher ein. Danach knacken sie mit den Fingern, lassen sich Wasser auf den Hut tropfen und blasen Fliegen von ihrem Gesicht.
  • Minute 10: ACTION! Ein Zug kommt an! Charles Bronson spielt das Lied vom Tod auf der Mundharmonika!
  • Minute 12: Die ersten Worte! Ein paar Schüsse. Und wieder Ruhe…
  • Minute 25: Auftritt Jane Fonda
  • Minute 44: Immer wieder dieses Mundharmonika-Geleier. Immer wieder dieselben vier Akkorde. Argh.
  • Minute 47: Die neue Familie von Jane Fonda – alle tot. Der Hölle Rache kocht in ihrem Herzen. Lieder sieht man davon äußerlich nichts.
  • Minute 70: Erstes Treffen Charles Bronson und Jane Fonda. Er zerreisst erstmal ihr Kleidchen auf West-adäquate Kürze. Endlich mal ein Anhaltspunkt, wie man als Mann drauf sein sollte. Respekt.
  • Minute 99: 1.000 x 1.000 – nennt man auch eine Million. Wieder was gelernt :)
  • Irgendwann in Stunde 3: Endlich wurde auch mal klar, warum der Farmer am Anfang mit seiner gesamten Familie abgemurkst wurde: er wollte in der Wüste an der Eisenbahnstrecke eine Stadt bauen. Geniale Idee. Hat was von Sim City.
  • Minute 137: Das erste DUELL! Der Finsterling gegen Charles. Howdy! Finsterling streift sexy sein Jackett ab…howhow.
  • Minute 142: Jetzt kommt’s raus! Der Bösewicht war ja aber auch sowas von Böse! Steckt einfach so nem kleinen Jungen ne Mundharmonika in den Mund und sagt: “Los, spiel mir das Lied vom Tod!” Muahaha.
  • So gehen Cowboys und Revolverhelden. Sie: “Sweetwater wartet auf dich!” (gemeint: ICH warte auf dich!) Er: “Irgendeiner wartet immer.” Abgang. Really, really cool :D

Fazit
Man kann gar nicht genau sagen, was es ist, aber der Film ist schon irgendwie…cool. Hat irre Längen, insbesondere am Anfang, aber ich glaube das muss man einfach als Hommage an den Western an sich nehmen. Insgesamt ist die ganze Story eigentlich nur eine Episode aus der reihe “Einsenbahnbau von der Ostküste bis an den Pazifik”.

Aber man sollte sich den Streifen nur antun, wenn man wirklich mal Zeit hat. Ein gutes Gläschen Rotewein dazu und ein wenig Brie und alles ist im Lot…

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