Seems I’m into…country music?!
Es gibt so ein paar Dinge, die macht man nicht. Hat Mami immer gesagt. “Scheisse” sagen gehört zum Beispiel dazu oder jemandem einen Stinkefinger zeigen. Später, in der Schule, wurde dieser Canon noch erweitert und ziemlich weit oben stand: MAN HÖRT KEINE SCHLAGER UND KEINE COUNTRY-MUSIK! Uncool. Schlagerparties waren erst weit jenseits der 20 akzeptabel (dann aber umso lustiger)
Ich hatte an anderer Stelle schon über pandora.com geschrieben. Eben habe ich das Teil mal wieder angeworfen. Ich habe zwei Songs probiert: “Lonestar” von Norah Jones und “The River” von Bruce Springsteen. Und was passiert?
Richtig. Seit einer halben Stunde höre ich mich mit zunehmender Begeisterung durch die Höhen und Tiefen der Country-Musik. Klasse. Gut zum Zuhören, plätschert so vor sich hin
Nur eines haben eingäbgige Liedchen auf der ganzen Welt anscheinend gemeinsam: ich dachte immer dass sowas wie
Verlieben, verlooooorn, vergessen, verzeiiihn,
verdammt war ich glücklich, verdammt bin ich frei…
- Wolfgang Petry
einmalig hohle Phrasendreschen sind. Aber unsere amerikanischen Freunde stehen uns da in nichts nach:
In a blaze of gloooooryyyyy,
like two heroes in a stooooryyyyy,
all things do have to end…
- Kenny Rogers


