2004 19. Jan

School of Rock

Leider ist das Motiv des Films genau das selbe wie seinerzeit “Wayne’s World”. Schon der war total abgedreht, entsprach dadurch aber eher dem Motiv der Individualität des Rock ‘n Roll. Da so etwas nicht mehr angesagt scheint, ersetzt man diese Individualität von Anfang an durch eine Klasse gleichgeschalteter Streberlein auf einer Eliteschule, die nicht aus ihrer Unmündigkeit befreit, sondern in eine andere überführt werden – die Befreiung aus selbiger ist leider nur äußerst oberflächlich inszeniert. Scheint aber in den Staaten voll im Trend zu liegen…

In der Tat hat es Hollywood geschafft, genau diesen Umstand filmisch umzusetzen. Um Stars, die nicht mehr so recht leuchten wollen, zu altem Glanz zu verhelfen, werden sie einfach mit 10- bis 12-Jährigen Kindern umgeben und die Existenz anderer volljähriger Charaktere im Film wird auf die Peripherie beschränkt. So ausgestattet kann eigentlich nichts mehr schief gehen – scheinen einige Drehbuchautoren und / oder Manager bei United International Pictures zu denken. Leider gewinnt der Film dadurch den Charme einer Folge “TKKG” oder “Fünf Freunde und der Straßenschreck” – und das ist nunmal kein abendfüllendes Kinoformat. Bei mir bleiben da nur drei ???

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