2004 19. Jan

School of Rock

Um es kurz zu machen: Jack Black spielt einen vom “Rock” besessenen Aussteiger (Loser), wobei “Rock” eine Art Karma des erfolglosen Rebellentums zu sein scheint. Als eben dieser bedient er sich zur Begleichung von Schulden des Mittels der arglistigen Täuschung, um an einer Elite-Grundschule in den USA als Aushilfslehrer an Geld zu kommen. Dann allerdings vergewaltigt er die gesamte Klasse, indem er (mangels anderen Wissens) ein “Geheimes Projekt” ins Leben ruft – eine Rockband.

Bis hierher hat der Film einige lichte Momente, wohl weil Blacks komische aber schnell ermüdende, weil monotone, Mimik noch nicht exzessiv zu sehen war. Im Folgenden mißbraucht er die Kinder dazu, seinen Traum einer erfolgreichen Rockband in die Tat umzusetzen und langweilt mit pseudo-philosophischem Palaver über “Rock” (das erwähnte Karma) und seine Motivation. Die Schüler lassen sich mit wehenden Fahnen gleichschalten und die Rockband entsteht. Später fliegt natürlich alles auf, bleibt aber Hollywood sei dank, völlig konsequenzlos. Die assimilierten Schüler werden bei einer Show vorgeführt, bei der Black seine Ehre als “Rocker” wieder herstellen will. Vorher entschuldigt er sich noch artig bei den Kleinen für seine Egomanie und den an ihnen begangenen Missbrauch.

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