2007 30. Dez

Das Ende des Briefmonopols

Das Briefmonopol wird nun also doch fallen. Ich bin begeistert. Wettbewerb ist immer toll – und so. Aber was bringt mir das denn bitteschön?

In dem oben verlinkten Beitrag lese ich, dass man von einer Preissenkung auf 48 Cent ausgeht. 7 Cent Ersparnis also. Wow. Für Otto Normalverbraucher ist das meiner bescheidenen Meinung ziemlich sch…egal, weshalb Omi Gudrun und Tante Gisela auch in Zukunft ihre Karten bei der Post einwerfen werden. Wenigstens wissen sie da einigermaßen, dass die Briefe ankommen und wie lange das ungefähr dauert. Aber mal ehrlich: wer schreibt denn heute noch Briefe? Ich versende nur noch dann Briefe, wenn irgendwelche hinterwäldlerischen Ämter das so wollen. Auf der Arbeit? Vielleicht einen in der Woche und drei, die ich bekomme. Alles andere ist Fax oder Mail.

Da Unternehmen schon seit Jahren die Möglichkeit haben, ihre Briefpost anders als mit der Deutschen Post zu versenden, entstehen die neuen, unglaublichen Vorteile nur noch für den Privatverbraucher. Aber bei solchen Popanzbeträgen… was soll’s, ich kann mir einfach nur nicht vorstellen, dass das irgendwas bringt.

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