2012 12. Sep

BoxCryptor: Datenverschlüsselung mit AES-256 für Dropbox, Skydrive und Konsorten

Die Sync- und Backup-Dienste wie Dropbox sind schon eine tolle Sache und mittlerweile hat man ja die Qual der Wahl mit SkyDrive, GoogleDrive, SugarSync, Wuala und wie sie alle heißen. Der einzige Wermutstropfen: kein Mensch weiß, wie sicher die Daten dort wirklich sind. Die Cloud ist überall und Datenschutz sieht in jedem Land anders aus. Abhilfe schafft Boxcryptor: das Tool erstellt ein virtuelles Laufwerk, welches einen Unterordner von Dropbox (oder anderen Diensten) nutzt, um dort alle Daten mit AES-256 in Echtzeit verschlüsselt zu speichern. Auf dieses Laufwerk kann man per Drag & Drop Dateien speichern. Das Ganze funktioniert on-the-fly, man muss also nicht permanent Passworte eingeben etc. pp., sondern es funktioniert genauso einfach, als würde man den Speicherdienst ohne irgendwelche Addons nutzen, wenn es einmal eingerichtet ist (was einfach geht). Unverzichtbar für alle, denen Sicherheit was wert ist.

TechReport: Welche CPUs braucht man für aktuelle Spiele bzw. reichen alte CPUs für aktuelle Spiele?

Die Frage, die sich jeder Budget-bewusste Gamer stellt, denn viele Spiele kann man mit relativ alten CPUs noch gut spielen. Die Jungs von TechReport sind da etwas ins Detail gegangen. Ergebnis: die meisten aktuellen Spiele kann man sogar noch mit alten Dual-Core-CPUs gut spielen, wenn man eine potente Grafikkarte im System hat.

XBitLabs: Sind 4 GB RAM bei aktuellen Grafikkarten sinnvoll?

Das war bei XBitLabs Thema. Die aktuellen Generationen von NVIDIA und AMD gibt es meistens auch mit 4 GB RAM, aber macht es Sinn, dafür mehr Geld auszugeben? Long Story Short: nein, in den allermeisten Fällen bringt das rein gar nichts.

Lifehacker: Wie kann man Verzeichnisse außerhalb der Dropbox trotzdem synchronisieren?

ComputerBase: Ghosting bei Gamer-Tastaturen – wie viele gleichzeitige Tastenanschläge kann meine Tastatur verarbeiten?

Bei ComputerBase gibt es in den Foren eine tolle Übersicht, welche Tastaturen wie stark von Ghosting betroffen sind.
Was ist Ghosting? Kurzfassung: Bei Actionspielen kann es wichtig sein, wie viele Tastenanschläge eine Tastatur gleichzeitig an den PC weitergibt. Wenn z.B. der dritte oder vierte gleichzeitige Anschlag NICHT weitergegeben wird, dann spricht man von Ghosting. Je weniger davon, desto besser 🙂

2012 10. Sep

YESSSSS! Scheint  ja irgendwie ein Erfolgsrezept zu sein, wenn man sich an historischen Fiction-Stoffen bedient, idealer Weise kombiniert mit Vampiren oder Hexen. In dieser Tradition von „Van Helsing„, „Brothers Grimm“ und demnächst wohl auch noch „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ (WTF?) kommt jetzt…

I love it. Vor allem, wenn es heißt: „I am Gretel, and this is my brother Hansel“.
Dazu fällt mir dann nur noch ein: „Hansel, he’s so hot right now! Hansel!“

2012 08. Sep

Leute ich muss sagen, ich bin ziemlich geflasht von dem Cloud Atlas Trailer, den ich hier neulich schonmal verlinkt hatte. Die Wachowskis waren ja schon immer…naja, sagen wir mal „eigensinnig“. Aber wenn sie das hier so umgesetzt haben, dass es nicht ZU abgedreht wird, dann könnte das einer der besten Filme mindestens des Jahrzehnts werden, wie damals „Matrix“ (damit meine ich nur Teil 1).

Dass die beiden Künstler sind, merkt man auch daran, wie liebevoll sie den Trailer geschnitten haben. Achtet mal auf die Taktung von Musik und Offsite-Voices. Poesie. Und der Soundtrack könnte auch einer der besten der letzten Jahre werden…naja, nach dem von Watchmen vielleicht 🙂

Wenn alles glattgeht, dann gehts am 15. November 2012 los…

2012 19. Aug

Für den Fall, dass jemand einen erstklassigen Sci-Fi-Streifen für die nächsten, gewitterschwangeren Tage braucht oder einfach nur nochmal als Erinnerung, weil ich ihn dieses Wochenende das erste Mal gesehen habe (obwohl anscheinend schon 2009 rausgekommen; keine Ahnung wie mir das durchgehen konnte): Moon ist nach langer Zeit mal wieder sehr guter Stoff mit einer spannenden, schlüssigen Story, einem toll gespielten Protagonisten (Sam; Sam Rockwell) und einem sich subtil erschließenden Spannungsbogen. Einfach gut gemacht.

2012 12. Aug

Zur Übersicht über alle Software-Kategorien

Kostenloses Programm zur Erstellung von PDF-Dateien

Das aus meiner Sicht rundeste Paket zur Erstellung von PDF-Dateien mit einem Funktionsumfang, der für Otto-Normaluser auf jeden Fall ausreicht, ist der PDF Creator. Das Programm installiert einen Druckertreiber, so dass man aus jeder Anwendung, die drucken kann, anschließend auch PDFs erzeugen kann.

  • Pro: Erzeugt valide PDFs, stabil, schlicht aber übersichtlich, kostenlos, geringer Speicherbedarf auf der Festplatte, wird laufend weiter entwickelt.
  • Contra: Beherrscht viele Funktionalitäten gar nicht oder nicht so umfassend wie Acrobat Pro (z.B. Schutz von PDF-Dateien, Bearbeitung / Kommentierung von PDF-Dateien, Formulare sind nicht möglich, keine Integration in Office).

Kostenloser PDF-Reader

Es gibt eine Menge kostenloser PDF-Reader, aber meiner Meinung nach ist die kostenlose Alternative aus dem Hause Adobe auch an dieser Stelle noch immer vorne: Acrobat Reader. Es gibt andere Varianten, wie z.B. den FoxitReader. Diese Tools versuchen sich insbesondere durch den geringeren Speicherbedarf und die höhere Geschwindigkeit vom Adobe Acrobat Reader abzugrenzen, aber ganz ehrlich – ich erkenne zumindest bei der Geschwindigkeit keine Unterschiede und ob ein Programm 100 MB RAM mehr oder weniger verbraucht, dürfte den meisten von uns egal sein.

Sonderfunktionen für PDF-Dateien (die Adobe Acrobat nicht beherrscht)

Es gibt auch Funktionen, die sogar Acrobat Pro nicht beherrscht. Beispiel: ihr wollt ein beidseitig bedrucktes Dokument in eine PDF-Datei scannen.

Das Problem: sofern ihr nicht einen Duplex-Scanner habt, der die einzelnen Seiten automatisch einmal von der Vorderseite und einmal von der Rückseite scannt, könnt ihr eigentlich nur alle Vorderseiten und alle Rückseiten in jeweils eine einzelne PDF-Datei scannen. Zusätzlich ist der zweite Stapel mit den Rückseiten auch noch in der falschen Reihenfolge (von hinten nach vorne), wenn ihr nicht den Stapel vorher mit den Händen umsortieren wollt. Für solche Fälle, die jetzt noch nicht mal so speziell sind wie ich finde, hat die Open Source Community vorgesorgt: immer, wenn es um das flexible Zusammenführen mehrerer PDF-Dateien oder PDF-Seiten geht, leistet PDFsam hervorragende Dienste.

Eine weitere hilfreiche Funktion liefert Horland’s Scan2PDF, mit dem man -der Name ist Programm- direkt vom Scanner mehrseitige PDFs erzeugen kann, falls z.B. der Hersteller solche Funktionen nicht schon mitliefert. Grundlegende Bearbeitungsmöglichkeiten bietet das Tool ebenfalls.

Das kommerzielle Standardprogramm zur Bearbeitung von PDF-Dateien

Der Platzhirsch ist gleichzeitig der „Erfinder“ des PDF-Standards: Adobe Acrobat. Diese Software-Suite kann zugegebener Maßen eine Menge, bspw. Kommentieren, Seitenreihenfolge verändern, PDF-Dateien optimieren oder PDF-Formulare erstellen. Zusätzlich integriert sich das Programm wirklich praktisch z.B. in die Office-Programme von Microsoft, so dass man z.B. Mails als PDFs archivieren kann oder Anhänge als PDF weiterleiten (auch wenn es gar keine PDF-Dateien waren). Kostet aber eben auch eine Menge Geld.

2012 12. Aug

Seit 20 Jahren benutze ich jetzt PCs, seit rund 15 Jahren treibe ich mich im Internet rum und im Laufe der Jahre habe ich sehr, sehr viel Software in den Fingern gehabt. Insbesondere in der Zeit als Student mit schmalem Budget waren Freeware- und Open-Source-Programme sehr hilfreiche Werkzeuge im Alltag.

Mittlerweile habe ich eine stolze Sammlung von über 200 Programmen sauber strukturiert bei mir archiviert und fragte mich neulich, welche Programme in jeder Kategorie wohl die besten sind. Zwecks Bereinigung auf der einen Seite. Und weil ich zu einer Art Software-Auskunftsstelle meines Bekannten- und Freundeskreises mutiert bin. Es würde mir also auch viel Arbeit abnehmen, wenn ich einfach nur noch einen Link verschicke 🙂

Die Bewertungskriterien

Also starte ich hiermit eine Best-of-Software-Serie, bei der jedes Programm die folgenden Bedingungen erfüllen muss:

  • Windows-kompatibel: Die Software muss unter Microsoft Windows lauffähig sein (sorry an alle Mac-Fanboys und Linux-Experten, ich bin nunmal Windoof User).
  • Kostenlos: Es handelt sich um Open-Source, Freeware, freie Software oder für den privaten Gebrauch kostenlose Software.
  • Stabil: Das Programm verursacht (bei mir) keine Abstürze oder Fehlfunktionen.
  • Benutzerfreundlich: Die Bedienbarkeit, insbesondere das GUI, sollte übersichtlich sein und eine problemlose, idealer Weise intuitive Bedienung ermöglichen.
  • Keine „Doppelten“: Für jede Kernfunktionalität werde ich nur ein Programm vorstellen. Überschneidungen können vorkommen, dürften aber selten sein.

Zusätzlich gebe ich für jede Kategorie ein einziges kommerzielles Programm an, das sich über die Jahre bei mir im Einsatz bewährt hat.

Mir ist schon klar, das der Spruch „das beste“ immer subjektiv ist, aber nehmt es einfach wie es ist: meine persönliche Meinung und Erfahrung mit den Tools aus langjähriger Arbeit damit.

Die Kategorien

Um das Ganze etwas übersichtlicher zu machen, habe ich die Tools in 10 Kategorien (und Unterkategorien) aufgeteilt, die da wären:

  • Audio | Bearbeitung  | Codecs | Player
  • Foto
  • Grafik
  • Internet | Browser | Dateitransfer | Kommunikation |
  • Medien (CD, DVD, BluRay)
  • Office | Office-Programme | Datei-Editoren | PDF-Erstellung und -Bearbeitung | Produktivität | Wissensmanagement |
  • Security
  • System | Hardware | Files & Folders | Backup, Imaging, Partitionierung | Tuning, Cleaning, Troubleshooting | Betriebssystem | Benchmarking | GUI-Customization | Disaster Recovery | Fernwartung
  • Video
  • Entwickler

Die bearbeiteten Kategorien werde ich hier Stück für Stück verlinken. Und damit ihr direkt etwas zum Runterladen und Ausprobieren habt, fangen wir direkt mit der Kategorie „Office | PDF-Erstellung und -Bearbeitung“ an.

2012 06. Aug

Eines der Themen, für die ich das Internet liebe. Das Problem an und für sich ist schon gar nicht so einfach zu beschreiben:

Ihr habt eine Unterlage, bei der Vorder- und Rückseite bedruckt sind. Die wollt ihr einscannen und vielleicht habt ihr sogar einen Einzugsscanner. Meist können die auch direkt als PDF scannen bzw. speichern. In den allermeisten Fällen beherrschen die Consumer-Geräte aber keinen Duplex-Scan. Also bleibt euch nichts anderes übrig, als alle Vorderseiten in eine Datei zu scannen und alle Rückseiten ebenso. Dann habt ihr zwei Dateien, eine mit allen Vorderseiten (ungerade Seiten) und eine mit allen Rückseiten (gerade Seiten). Letztlich wollt ihr aber alle Seiten in einer Datei haben und natürlich auch in der richtigen Reihenfolge. Dazu müsste man die jetzt entweder manuell in der richtigen Reihenfolge wechselseitig bzw. im „Reißverschlussverfahren“ in eine neue PDF-Datei einfügen, oder…

…man benutzt ein kleines Tools namens PDF Unite!

Dieses kleine (sehr, sehr unschicke schnörkellose) Programm macht genau das, nicht mehr und nicht weniger. Aber das macht es sehr schnell und sehr zuverlässig. Bäm.

Den Knaller finde ich an der Stelle eigentlich nur, dass die Super-Duper-Vollversion des Weltkonzerns Adobe mit seiner sauteuren AcrobatX-Version (deren Vollversion ich mir für eben jenes Schweinegeld zugelegt hatte) genau diesen Job nicht beherrscht. Dafür müssen dann erst wieder irgendwelche Open Source- und Umsonst-Framework-Bastler ihre grauen Zellen anstrengen… muahaha, Adobe owned by banane-krumm.de.

Update: es gibt sowas auch noch in luxuriöser, nämlich in Form von PDF Split And Merge (PDFsam). Das GUI ist deutlich gelungener, das Programm deutlich umfangreicher.

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