2012 10. Mrz
Im Moment wird das wichtigste Thema des Planeten -Gender Mainstreaming- glücklicher Weise wieder intensiviert angegangen. Aber das ist nicht genug, denn wir müssen das Übel an der Wurzel packen und dürfen nicht zulassen, dass kulturhistorische Artefakte uns und die kommenden Generationen mit gefährlichem Gedankengut kompromittieren!
Bekanntlich zeichnen sich in allen Bereichen der Kultur die sog. “Klassiker” dadurch aus, dass in der Vorstellung des Bildungsbürgertums ihren Ansichten, Konzepten und Botschaften eine die Zeiten überdauernde Wahrheit zugeschrieben wird. Wahrheit, hah! Diese Werke werden nämlich unter der Prämisse einer inhärenten Wahrheit auch in Deutschland massenweise konsumiert und prägen so -teilweise schon in der Kindheit!- unsere Einstellungen und Werte. Aber was geben uns die Klassiker zu den Frauen mit auf den Weg? Kann und darf man diese Werke überhaupt öffentlich verbreiten? Enthalten sie möglicherweise gefährlich ungendergemainstreamte Botschaften, die männliche Gehirne sublimal beeinflussen und damit das Gender Mainstreaming auf subtile Weise boykottieren?
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2012 25. Feb
Viel mehr gibt es da eigentlich nicht mehr zu sagen, denn der Artikel bringt es sehr prägnant auf den Punkt:
The product of these contributions could become for individuals’ careers what credit reports have become to their financial status
Du bewirbst dich irgendwo – “bitte willigen Sie ein, dass wir uns online ihren CV-Report ziehen”. Damit kann man dann wunderbar alles mögliche machen, ich wette auf den Daten aus einem CV kann man hervorragend Wahrscheinlichkeiten errechnen (auch “Scores” genannt), die den HR-Leuten sagen, wie schnell man wieder weg ist, wie erfolgreich man in der Rolle wahrscheinlich sein wird…und so weiter. (Und nicht nur das, sondern noch jede Menge anderer interessanter Prognosen, z.B. Lebenserwartung, verfügbares Einkommen und, und, und…)
Beruhigend ist nur eines: ich arbeite schon lange in der Branche und kann nur sagen, dass es sehr, sehr viel Arbeit ist, erstmal überhaupt qualitativ hochwertige Daten zu bekommen und diese Qualität auch nur zu erhalten. Und dann ist es auch nochmal eine Herausforderung, daraus ein gutes Produkt zu bauen.
Dann sind da noch die Anwender, denn ich kann jetzt schon die HRler sehen, wie sie mit feuchten Augen vor den Monitoren sitzen und sich durch eine bunte Vielfalt von Profilen klicken – um dann bei der größten Zahl, der grünsten Ampel oder dem krassesten Talent-Score auf “Hire” zu klicken
Nicht dass “Lebenslauf-Optimierung” nicht heute schon ein Problem wäre…
2012 20. Feb
Vorweg: Es ist länger geworden, als ich dachte
10 Min. solltet ihr schon mitbringen…
Sozial ist ja irgendwie DAS nächste große Ding. Seit 10 Jahren. Kaum ein Tag, an dem nicht ein Artikel über die 100-Mrd-Dollar-Bewertung von Facebook erscheint, die glamouröse Zukunft der sozialen Netzwerke und so weiter. Ich teile diese Euphorie nicht, aus ganz verschiedenen Gründen. Im Gegenteil, ich denke sogar, dass soziale Netzwerke schon heute an einem Punkt stehen, wo ihr Wachstum nur noch stattfindet, weil eine riesen Masse an Usern da ist, aber sich schon große Probleme damit abzeichnen, wie man in Zukunft mehr Geld verdienen, sprich: wachsen will.
Soziale Netzwerke und ihr Geschäftsmodell
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2012 28. Jan
Ist ziemlich einfach.

Die Standardwerte meiner Gigabyte 560Ti OC sind (GPU-Voltage/GPU Core Clock/Shader/RAM): 0,987 V / 900 MHz / 1800 MHz / 2000 MHz. Wie auch immer, leider stürzen damit DX11-Titel immer noch ab (Battlefield 3).
Meine Overclocking-Werte sind: 1,050 V / 950 MHz / 1900 MHz / 2100 MHz. Und die SIND stabil bei DX11-Titeln und nach über einer Stunde im Furmark.
Die GPU-Temperatur steigt von 66 max. auf 74 max an (Umgebungstemperatur: 23°C). Alles im grünen Bereich und mit Luft für den Sommer
Disclaimer: Ich bin nicht für Schäden an eurer Hardware verantwortlich, die entstehen, wenn ihr umsetzt was hier beschrieben ist. Jeder auf sein eigenes Risiko!
2011 02. Dez
Die Welt fragt sich, warum wir Deutschen in der Finanzkrise so cool sind. Wahrscheinlich, weil wir die Sachen im Vergleich zu allen anderen auf der Weltziemlich gut im Griff haben. Oder anders ausgedrückt:

Quelle: Commerzbank
2011 24. Nov
Was empfindet ein Großstädter nach zig Jahren DSL 16.000? Genau. Mehr Speed. Mehr Upload. Dringend notwendig. Sehr dringend. Da die Optionen ja überschaubar sind, fiel mir die Entscheidung leicht: seit fast 10 Jahren bin / war ich Kunde bei Arcor (die ja von Vodafone gekauft wurden). Immer nur gute Erfahrung mit denen gemacht bzw. keine schlechten, was heutzutage ja auch schon was ist. Daher kurz die Vodafone-Webseite besucht, voller Vorfreude festgestellt, dass Vodafone VDSL für meinen Wohnort verfügbar ist und dann via Hotline die Bestellung aufgegeben (weil man das witzigerweise online nicht machen kann). Die Vorfreude legte sich schnell und sollte bis heute meine letzte Freude in diesem Zusammenhang gewesen sein…
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