2005 01. Jun

Was macht man Sonntags abends? Nichts los in Bayreuth. Nur zwei einsame Gestalten hauen sich im Roxy’s den Bauch mit einem fetten Hamburger voll, trinken ein paar Bier und…beschließen dann in die gähnend leere Vorstellung von „Be Cool“ zu gehen.

22.50 Uhr, ausser uns noch ein Pärchen im Kino, dessen pornöse Hoffnungen sich mit unserem Erscheinen zerschlagen haben dürften 😀

Der Film beginnt. John Travolta involviert in einem nicht ganz so tollen Dialog. Dann ein Motivaufgriff aus „Pupl Fiction“ – ein Killer, der mit einer 45er achtmal daneben schießt, dann aber doch trifft. Und der coole John, der sich im Angesicht der 45er Mündung erstmal eine Kippe ansteckt. Bis hierhin nicht so toll. Dann der Besuch in einem „Talentschuppen“ der Musikbranche. Auseinandersetzung mit dem Bodyguard eines profilneurotischen Musikmanagers. Das erste mal muss ich richtig lachen. Der Bodyguard ist sowas von talentiert! 😉 Dann wieder etwas fade, ein Künstler musste anscheinend promoted werden, daher bekam sie wohl eine Rolle in diesem Film – und spielt das unentdeckte bzw. ausgebeutete Supertalent.

Aber dann wird es besser. Zum abrollen: die mega-coole Gangster-Rapper-Band mit ihren gepimpten Hummer-Jeeps und ihrem Gehabe. Zu weglachen. Der Anführer eben dieser Gang ist auch nicht von schlechten Eltern. Dazwischen plätschert die nicht glamouröse Story so vor sich hin…unterhaltsam, aber eben nichts besonders Tolles.

Die obligatorische Tanzszene zwischen Uma Thurman und John Travolta ist trotz 1433igster Wiederholung nochmal ein Highlight – sieht eben einfach ziemlich entspannt und trotzdem erotisch aus, naja, bei Uma auch kein Wunder…

Fazit
Ich würde zusammenfassend sagen: für ’nen dedizierten Gang ins Kino etwas schade, aber bei grober Langeweile oder für einen Videotheken-Gig durchaus geeignet.

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